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Ich bin ein buchlin.der Juden veindt ist mein namẽ Yr schalckheit sag ich vn[d] wil mich des nit schame[n] : Die lang zeit [v]borgen gewest als ich thu betewten : Das wi[l] ich ytz offenbarn allen Cristen lewten : Dã ich bin mit jren hebreische[n] schriffte[n] wol [v]wart : Vn[d] de[m] verkerten geschlecht die warhait nit gespart ...
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(¶Qas Erſte tayk dits Buche ſagt von der

vnerlichen blaſphemerũg ſo die Juden teglich got Marie ſeiner gebenedieten mutter vnd al/ lem himliſchen her an thun.

Tzum Erſten wollen die vn⸗ getrewenn Juden denn ſuiſſen namen Ihe/ ſum des gelichen Maria vber jr falſche ver gifftige zung nit laſſen varen noch ſpꝛechen/ in ſun/ derhait hat vnſer ſaligmacher/ bey jnenn dꝛei vner/ lich vnd ſchentlich namen. Der erſt wirt genent Jeſcheynozere*0 bE Iſt geſpꝛochen als

eyn verfurer des volkes. Der ander nam iſt

Tholin n der gehangen. Der dritte iſt Mamſer ben hanido E 12 N Iſt einer der auß einem vnſawbern Ebꝛuch geboꝛn iſt alſo wirt der Edel Sun gots teglich bei den bu⸗ ben verſchmecht vnd leſterlich verſpottet.

Item Marie die edel Mutter gots/ wirt auch mit dꝛeien vnerlichen ſchentlichen namẽ genent Der erſt iſt Thlua Nen die henckerin Der ander Sono Nir die offenbar ſunderin.

Tzum dritten wirt ſie genant Chmea M U Iſt eyne die in aller vnreinigkait lebt/ vnd ſo man abends vnnd moꝛgens nach Criſtlicher oꝛdnung das Aue maria lewth ſo ſagen vnd ſpꝛechen die ju den man lewth der Thlua o das iſt der

henckerin glock. Item vnſer liben frauwen tag/ hei

ſen ſy Thlua NG2 ł der heckerin tag.