Heft 
(1984) Nr. 5
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daß dte Bundesregierung auf PLäne verzichtet, bzw. ihnen ent- gegenvirkt, däe Darste1 Lung des deutschen Reiches in den Gren- zen von 1937 verbtnd1ich zu machen;daß nicht mehr der Edndruck entsteht, al1s sei für Sie oder Thre Regierung die Grenzfrage veterhin offen,

1.) daß T11Lusionen über eine Revision der gegenvärtigen Ostgrenzen oder über eine vermeint1iche Offenheit der deutschen Frage gegenüber den öst11Lchen Nachbarn nzcht gefördert werden,

5.) daß ba1dmög1ichst ein 6esetz zum Verbot der HLAG* bzw. der u Kameradschaftsverbände der ehemaligen SS engebracht und beschlLossen vird,

6) daß die PoLitik der Aussöhnung zvischen PoLen und Deutschen, vie sie in den siebziger Jahren sinen hoffnungsvoLLen Anfan genommen hat,Leder Aufgegriffen und fortgeführt vird.

In den vergangenen Jahren var es ge 1ungen, däe Versöhnung mät ver- schiedenen vöLkern- auch mät PoLen vetter zu brängen, ge Lang es, Brücken zu schlagen, Vertrauen aufzubauen⸗

Gerade die Bürger Polens hatten im zveiten Ve1tkrieg unsäg1iches Leid und mi 111 onenfachen Tod durch den deutschen Nationalsozia1s mus er1itten!

Haben vir deshalb nächt däe Verpf 1ichtung zur Wi edergutmachung 77

wir hoffen, daß Sie Herr Bundeskanz 1er uns Thre Ste1Lungnahme zu- kommen Lassen.

Mt FreundLtchen Grüßen

MMeteer

1A. der Mi tg1iederversammLung

am 10. Nov. 1984½ 4