Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 19
Zu den Opfergruppen der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik zählten ne- ben„Nicht-Arieren“ wie Juden, Roma und slawische Völker auch körperlich und geistig behinderte Menschen unabhängig von ihrer- rassistisch zugeordneten- Herkunft. Das Recht auf Leben wurde allen aberkannt, die psychisch erkrankten b?w. als„erbkrank? angesehen und stigmatisiert wurden. 300.000 Frauen, Männer und Kinder wurden so gewaltsam zu Tode gebracht. Sie wurden vergast, zu Tode gespritzt, durch Uberdosierung von Medikamenten ermordet, einfach dem Hun- gertod überlassen oder nach dem Prinzip„Vernichtung durch Arbeit“ ausgelöscht. Die Täter und ihre Helfershelfer waren beileibe nicht nur SS-Männer, sondern Arzte, Pflege und Aufsichtspersonal sowie normale Verwaltungsbeamte.
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Der Krieg nach außen wurde flankiert von der Vernichtung von Menschen im Innern
Finführungsrede zur Gedenkveranstaltung in Bad Vilbel
Wir sind heute Abend hier zur Er- strigen 30. Januar. Denn gestern vor innerung an den 27. Januar 1945, 80 Jahren wurde die Macht in den lag der Befreiung der Konzen- Deutschland an die Nationalsoziali- trationslager Auschwitz/Birkenau/ sten übergeben. Die ab dem Augen-
Monowit?z durch die Truppen der Union der sozialistischen Sowſetre- publiken. Dieser Tag ist- auf Be— schluss der UNO weltweit der Holo- caust-Gedenktag. Genau so gut hat unsere Veranstaltung Bezug zum ge-
Regisseur Robert Krieg(inks) hatte nach der Film-
blick sich organisierende Diktatur hatte als Hauptziel eine rassistische Vernichtungspolitik:
»Die Versklavung der Völker Ost- europas- Die Vernichtung der Juden- Die Ermordung der Sinti und Roma- Die planvolle Ermordung Bchinderter und kranker Menschen und solcher die die Nazis willkürlich dazu machten und ihre Sterilisie- rung bereits am 1934
„ Das EFinsperren und die Vernichtung durch Ar- beit all derjenigen, die von den Nationalsozialisten als Gegner und Feinde des ras- sistisch definierten deut- schen Volkskörpers angese- hen wurden.
vorführung viele Fragen aus dem Publikum zu beant-
worten. Uwe Hartwig von der Lagergemeinschaft
Auschwitz moderierte das Gespräch.
Heute werden wir einen Film sehen und mit seinem


