Heft 
(1995) 3/1995. Dezember 1995
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 29

Filme sind in unterschiedlichen Spra- chen produziert worden, und zwar in Polnisch, Deutsch, Englisch und Franzõsisch.

Hinsichtlich ihres Wertes als Doku- ment besteht kein wesentlicher Un- terschied zwischen den Berichten und den FBrinnerungen. Fin Bericht ist eine bis zu einem gewissen Grade durch den Interviewer gelenkte Dar- M lung. Die Filme, die wir als Erin-

nerungen betrachten, sind dagegen spontane Berichte, in denen die ehe- maligen Häftlinge ohne EFingriffe dritter Personen erzählen. Die Auto- ren des Films entscheiden nur über den Ort, an dem aufgezeichnet wird.

Die audiovisuellen Berichte und Er- innerungen werden im Rahamen der wissenschaftlichen Forschung ausge- wertet. Sie finden jedoch vor allem Verwendung als Ergänzungs- und I- lustrationsmaterial bei Schulungen für Mitarbeiter sowie bei Vorträgen über die Geschichte des K. Au- schwitz vor unterschiedlichen Zuhö- rergruppen und für die Schuljugend.

Sie werden auch polnischen und aus- ländischen Studiengruppen gezeigt, die unser Archiv besuchen. Die Auf- zeichnungen werden desweiteren von Film- und Fernsehteams genutzt. Und es ist festzustellen, daß das Interesse für Materialien dieser Art immer mehr zunimmt.

(.) Ihre(die der ehemaligen Häft- linge) Zahl nimmt von Jahr zu Jahr ab und ein ehemaliger Häftling von Auschwitz hat sehr treffend gesagt: »Der größte Teil des Wissens über das KI. Auschwitz steckt im Bewußtsen der ehemaligen Häftlinge, und es ist notwendig, es von dort zu bergen. R

PS Neben dem Beitrag von Barbara Jarosz Sind in dem Tagungshericht u. a. abgedruckt die Vortròge von Cillh Kugelmann' Vher die Schwierigkeit in Deutschland Uherlehende der Massen- vernichtung zu interwiewen, Loretta Walz Der ſilmische Umgang mit dem Erhe des ehemaligen Frauen-KZ Ra- venshrück und Wilfried Müller

»Weiterlehen.