Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 29
Filme sind in unterschiedlichen Spra- chen produziert worden, und zwar in Polnisch, Deutsch, Englisch und Franzõsisch.
Hinsichtlich ihres Wertes als Doku- ment besteht kein wesentlicher Un- terschied zwischen den Berichten und den FBrinnerungen. Fin Bericht ist eine bis zu einem gewissen Grade durch den Interviewer gelenkte Dar- M lung. Die Filme, die wir als Erin-
nerungen betrachten, sind dagegen spontane Berichte, in denen die ehe- maligen Häftlinge ohne EFingriffe dritter Personen erzählen. Die Auto- ren des Films entscheiden nur über den Ort, an dem aufgezeichnet wird.
Die audiovisuellen Berichte und Er- innerungen werden im Rahamen der wissenschaftlichen Forschung ausge- wertet. Sie finden jedoch vor allem Verwendung als Ergänzungs- und I- lustrationsmaterial bei Schulungen für Mitarbeiter sowie bei Vorträgen über die Geschichte des K. Au- schwitz vor unterschiedlichen Zuhö- rergruppen und für die Schuljugend.
Sie werden auch polnischen und aus- ländischen Studiengruppen gezeigt, die unser Archiv besuchen. Die Auf- zeichnungen werden desweiteren von Film- und Fernsehteams genutzt. Und es ist festzustellen, daß das Interesse für Materialien dieser Art immer mehr zunimmt.
(.) Ihre(die der ehemaligen Häft- linge) Zahl nimmt von Jahr zu Jahr ab und ein ehemaliger Häftling von Auschwitz hat sehr treffend gesagt: »Der größte Teil des Wissens über das KI. Auschwitz steckt im Bewußtsen der ehemaligen Häftlinge, und es ist notwendig, es von dort zu bergen.“ R
PS Neben dem Beitrag von Barbara Jarosz Sind in dem Tagungshericht u. a. abgedruckt die Vortròge von Cillh Kugelmann' Vher die Schwierigkeit in Deutschland Uherlehende der Massen- vernichtung zu interwiewen“, Loretta Walz Der ſilmische Umgang mit dem Erhe des ehemaligen Frauen-KZ Ra- venshrück und Wilfried Müller
»Weiterlehen“.


