4 Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer
Religionspädagogischen Studienzen- trum(RPZ) der Evangelischen Kir- che in Hessen und Nassau unter- stützten die Vorbereitungen. Erst im RPZ in Schönberg/Taunus wagte ich, einen kurzen Film über die Ver- nichtung der Zigeuner zu zeigen. Dort, mit viel Zeit und keinen ande- ren Verpflichtungen im Unterricht wie im privaten Bereich, konnten die Jugendlichen die Auseinander- setzung mit dem organisierten Völ- kermord Nazi-Deutschlands in Ruhe beginnen.
Bei der Fahrt selbst wurden mir als Begleitpersonen noch eine Kolle- gin und ein Kollege genehmigt, die mit mir den Jugendlichen helfend und trõstend zur Seite standen. Als Seelsorger konnte ich meinen Mann
Auch nach fünf Jahren hatte die Ausstellung der Brüder Grimm Schule Neu-
gewinnen, der aus seiner Gemeinde, in der er als Pfarrer steht, noch zwei junge Erwachsene im Alter von 20 und 23 Jahren mitnahm, die ihrer- seits dort für die Schüler und Schü- lerinnen ansprechbereit waren, wo diese sich nicht direkt an einen Alte- ren bzw. an einen Lehrer oder eine Lehrerin trauen. So vorbereitet, vor allem aber begleitet von Hermann Reineck, konnte ich die Fahrt mit diesen jungen Menschen wagen. Neben den Besichtigungen waren die zwei Gespräche in Krakow und Wars?zawa mit 10 und 15 ehemaligen Hãäftlingen des Todeslagers sowie eine mehrtägige Begegnung mit ei- ner deutschsprechenden Schulklasse in Warszawa für die Schüler und Schülerinnen besonders wichtig. ₰
ſvenburg für die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen im Film- museum Frankfurt nichts an Aktualitãt verloren.


