22 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
4
LEB
H. 3 222
as101aa) 1„ r
Sh Z 4
b B e e ſ 2 hE 1.
.„
% Ane n 3 3 p — e—
H.-Mr.: 30. 3
1. S½. 2 10 , LL1*
* ca. 191018440), 1938 o601
k
onzunoxzrpllqnntog]
rri
„
i
HERMARSTRASFOEGE. H.-Nr.: 105.170 118951944), c. 1941
Ubersicht der bekannten Chronisten des jüdischen Sonderkommandos OAndreas Kilian
1942, sondern erst im September statt, nämlich kurz nach der Rückkehr des Leiters der Aktion, SS-Untersturmfüh- rer Fran? Hõssler, von seiner Inspekti- onsreise nach Kulmhof. Auf der Zeitta- fel„1944“ wird suggeriert, der Aus- bruchsversuch nach der Durchtrennung des Stacheldrahts hätte am Krematori- um IV stattgefunden, stattdessen fand das Freignis bei Krematorium II statt. Die Finstellung der Vernichtungsaktio- nen fand bereits am 31. Oktober statt, nicht erst im„November“.
In der„Umgebung der Ruinen von Krematorien II und III“ seien die Auf- zeichnungen von Marcel Nadjari aufge- funden worden, heißt es auf einer Tafel über die Sonderkommando-Hand- Schriften. Allerdings ist die Stelle des Fundorts neben dem Auskleideraum von Krematorium III genau protokol- liert worden. Fraglich ist auch, warum die vom Auschwitz-Museum mittels
multispektral bildgebender Verfahren neu digitalisierten und besser lesbar ge- machten Manuskripte von Nadjari, Lewenthal und Langfus nicht als neue Scans auf der Jafel mit den ausgewähl- ten vier Seiten in der Ausstellung zu se⸗ hen sind. Die Resultate des bereits im Jahresbericht 2018 erwähnten Scan- Projekts hätten für die Ausstellung durchaus nützlich sein kõnnen und soll- ten Besuchern grundsätzlich nicht vor- enthalten werden.
Zweifellos kann die positive Ent- wicklung, die Geschichte des Sonder- kommandos endlich im Fokus einer Sonderausstellung des Auschwit?-Mu- se ums sehen zu können, nicht hoch ge- nug geschät?t werden, langfristig gese- hen sollte die Würdigung des Themas in einer Dauerausstellung jedoch Ziel der bisher schleppend und nur etappen- weise umgesetzten Auseinanderset- zung mit der umstrittenen„Grauzone“


