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(2019) 1/2019. September 2019
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 9

1991), 1946(Brüssel 1930), und Eliezer Welbel(1916- 2006). O M. Kilian 1998

Grundsätzich wurden die ergiebi- gen Sammlungen von Zeugenberich- ten des Visual History Archives des Modh Foundation Instiluts, des Foriu- nof Video Aychive for Holocalst Je Simonies Sowie des United States Ho jocaust Memorial Museum, der Sammlung Brich Kulka in den Vad Vashem Archives, des Archivs des Staatlichen Museums Auschwit?-Bir- kenau, des Jüdischen Historischen In- stituts, des Ungarischen Hilfskomi- tees für Deportierte, der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen und verschiedener Auschwit?-Prozes- 8e(mit Ausnahme von zwei Erwäh- nungen in den Fãllen HFilip Müller und Baretzki) in die Untersuchung nicht mit einbezogen, was die lückenhafte und häufig oberflächliche Parstellung teilweise erklären könnte.

Wesentliche Beobachtungen und Berichte von Zeugen aus dem Kom- mando Kläranlage, dem BPffektenla-

ger, dem Krankenbaulager und der Bekleidungskammer im Frauenlager fehlen gänzlich. Fine grundlegende Uberarbeitung des Buchs wäre daher zwingend erforderlich, obwohl Aussa- gen von Uberlebenden des Union- Kommandos anerkennungswerter- weise verstärkt in die Untersuchung miteinbe?Zogen wurden.

Hypothesen und Irrtümer Zahlreiche Behauptungen widerspre- chen dem aktuellen Forschungsstand oder allgemein bekannten Tatsachen: Unrichtig ist beispielsweise, dass die Asche der eingeäscherten Opfer in die Sola geworfen worden wäre,ei- nen Nebenflluss der Weichsel, der bei Birkenau fließt(S. 34, S. 374 Anm. 374). Die Nebenflüsse Sola und Prz- emsa wurden jedoch nicht angefah- ren, Sondern die Weichsel, da sie nahe dem Sperrgebiet der Vernichtungs- zonen das Lagerinteressengebiet be- grenzte. An insgesamt zehn Stellen