Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 3
2012 bei einem Besuch im Odenwald.
bar, dass diese Arbeit sie wachgerüt- telt habe, sich erneut mit ihrem per- Ssönlichen Erbe des Nazi-Faschismus und— wie sie es nennt-„Gefühlserb- schaften“ auseinanderzusetzen. Des- halb habe sie in dem Buch auch einen
Finblick„in meinen eigenen Weg gegeben. Hierzu gehöre übrigens auch die Teilnahme an einer von der Lagergemeinschaſt organsierten Stu— dienfahrt nach Auschwitz-Birkenau. Uwe Hartwig/Hans Hirschmann
„Damit es nie wieder geschieht“ Hanka(Chana) Weingarten, geb. Wertheimer (2. Dezember 1920— 21. Juni 2018)— EFin Nachruf
„Dds ist ein KZ, aber es ist nicht ſür uns. Wahyscheinlich ist dahinter et— ws anderes lind das ist flir lins.*
Diese Worte sagte die Mutter von Hanka Weingarten zu ihrer damals 15— jährigen Tochter und der Großmutter, als sie Zu dritt im Mai 1944 von The- resienstadt noch Auschwitz deportiert wurden und sich einer Selektion auf der Rampe des Vernichtungslagers un- terziehen mussten. Hanka hing sehr Stark an ihrer Mutter. Für sie war sie
immer ein Vorbild. In den Gesprächen, die ich mit Hanka führen konnte, er- wähnte sie immer wieder den starken Willen und das Durchsetzungsvermö- gen ihrer Mutter. Beide überlebten zu— nächst das Vernichtungslager. Die Großmutter wurde ermordet und die Mutter starb vier Wochen nach der Be- freiung in Bergen Belsen. Die Figen- schaften ihrer Mutter verkörperte Hanka im eigenen Leben.
Ich lernte Hanka durch Hannelore Brenner(Buchautorin und Gründerin


