Heft 
(2015) 1/2015. Dezember 2015
Einzelbild herunterladen

2 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

nicht nur lim eine feme Vergan- genheit vonder lim eine 60jcihri- ge Gegenwart handelt. Aus der 6O jãhrigen ist nun bereits eine 70- jährige Gegenwart geworden.

Auch aus dieser Finsicht he- raus werden sich die Aufgaben und Ziele der Lagergemeinschaft Aischwit?- FrelundesKreis der Auschwilzer nicht erledigt haben, wenn keine Zeitzeugen der NS- Verfolgung mehr leben werden. Dank der Mitarbeit von vielen Unterstüt?ern konnten wir auch 2015 Studienfahrten nach Polen durch- führen, Zeitzeugen hier an Schulen ver- mitteln, Lesungen und Vorträge organi- sieren. Nicht zuletzt konnten wir auch wieder Spenden weiterleiten an die überlebenden Hãäftlinge von Auschwitz und ihnen auch auf diese Weise ver- deutlichen, dass ihr Schicksal und das ih- nen angetane Unrecht als solches aner- kannt und gewürdigt werden. Sie danken es uns und allen Unterstũtzern mit ihrem großen Vertrauen.

Dies alles waren schon wichtige Zie- le bei der Vereinsgründung, die auf Ini-

Wenn Sie in diesem Fxemplar des Mitteilungs- blattes kein Uberweisungsformular für Ihre Spende vorfinden, hier unsere Bankverbindung:

Lagergemeinschaft Auschwit?- Freundes- kreis der Auschwitzer

IBAN DE43 5185 0079 0020 0005 03; BIC HELADEFIFRI

Vielen Dank für Ihre Unterstützung:

Bitte schreiben Sie deutlich Ihren Namen und Adresse, damit wir Ihnen Spendenbescheinigun- gen für das Finanzamt schicken können.

tiative von Hermann Reineck in den 1970er Jahren erfolgte.

Diese Arbeit wollen wir auch in den nächsten Jahren fortset?en und bitten ganz herzich um Spenden, damit uns dies mindestens im gleichen Rahmen wie bisher gelingen kann. Uberwei- sungsformulare liegen diesem Mittei- lungsblatt bei.

Vielen Dank, erholsame Feiertage und die besten Wünsche für 2016.

Der Vorstand der Lagergemeinschaft und des Freundeskreises der Auschwitzer

Wir sind gerettet, aber wir sind nicht befreit? Norbert Wollheim, 26. August 1945

Norbert Wollheim(1913 1998) musste als Auschwit?-Hãftling für die I. G. Farben Zwangsarbeit in Monowitz leisten. 1951 verklagte er den Konzern auf Schadener- Sat?, Schmerzensgeld und Arbeitslohn. Es war der erste Musterpro?ess eines Zwangs- arbeiters gegen ein deutsches Industrieun- ternehmen. Nach einem globalen Vergleich

musste die I. G. Farben 30 Millionen PM an mehrere tausend Zwangsarbeiter Zahlen.

Das MNorbert Wollheim Memorial? Giche Titelseite) mit dem Zitat in der Uberschrift befindet sich in Frankfurt auf dem Gelãnde des ehemaligen I. G. Farben- Hauses, heute Sitz einiger Fachbereiche der Goethe-Universitãät.