Heft 
(2008) 1/2008. August 2008
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2 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

schen Familie geboren, brachte es mein Erwachsenwerden in der Familie mit sich, Brüche, Ressentiments, Kon- flikte und Unversöhnlichkeit gegen- über Polen zu erleben. Unter anderem daraus ergibt sich für mich die Pflicht, für die Lagergemeinschaft und den

Freundeskreis zu arbeiten, wenn es Not tut. Von den Mitgliedern des Vor- standes wurde ich sehr offen und herz- lich aufgenommen. Meine Hoffnung ist, dass ich die Erwartungen der Mit- glieder erfüllen kann.

Ume Hartwig

Im Namen der Opfer Neu gewählter Vorstand der IGA betont Kontinuitãt der Arbeit

Der Einsatz für die ũberle benden KZHäftlinge und die Gefangenen der Gestapo-Gefängnisse sowie deren Angehörige hat weiterhin oberste Pri- orität in unserer Arbeit, bekräftigte Uwe Hartwig nach seiner Wahl zum neuen Vorsit?enden der Lagergemein- schaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer in einer Presseerklärung.

Die LGA hat kürzlich aus Anlass des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 2. Januar in einem offenen Brief an Bundesfinanzminister Peer Steinbrück gefordert, die deutsche Pflegeversiche- rung für alle Uberlebenden der Shoah und der NS-Konzentrationslager zu öffnen(iehe unsere Internetseite www. lagergemeinschaft-auschwitz.de unter der Rubrik Presse).

Er fühle sich verpflichtet, zusam- men mit den Vorstandsmitgliedern die Kontinuität der bisherigen Arbeit der LGA zu gewährleisten, führte Hart- wig weiter aus. Neben der materiellen und ideellen Unterstüt?ung der NS- Opfer leistet die KGA politische Bil- dungsarbeit- vor allem durch Studi- enfahrten nach Auschwitz und zu anderen Orten nationalsozialistischer Verbrechen.

Bei der Jahreshauptversammlung in ihren Vorstandsämtern bestätigt wurden als stellvertretender Vorsit- zender Diethardt Stamm(Münzen- berg) und als Kassierer Matthias Tiessen(Frankfurt am Main). Als Mitglieder im erweiterten Vorstand ebenfalls bestätigt wurden Martina Hörber(Mühlheim am Main) für die Bereiche Internet-Auftritt und Proto- koll, Gerhard Herr(Wetzlar) für die Kommunikation mit den Mitgliedern sowie Annedore Smith und Hans Hirschmann(Oberursel und Bad Vil- bel) für die Offentlichkeitsarbeit und die Herausgabe des zwei Mal jährlich erscheinenden Mitteilungsblattes. Neu in den Vorstand gewählt wurden Lothar Evers(Köln), der den Bereich Entschädigung ehemaliger Häftlin- ge und Zwangsarbeiter bearbeiten wird, Sowie Wolfgang Gehrke(Grün- dau), zuständig für die Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrern für Studienfahrten mit Jugendlichen in die Gedenkstätten der nationalsozia- listischen Verbrechen. Wie in der Vor- stellung von Uwe Hartwig bereits er- wähnt komplettiert Albrecht Werner- Cord(zuständig für Studienfahrten) den Vorstand.