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(2007) 1/2007. Juni 2007
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18 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

Die Lagergemeinschaft Auschwitz- HreundesKreis der Auschwitzer arheitet von Anbeginn in der 1006 gegrindeten Arbeitsgruppe Alusgegrenzte Opfer mit, in der mehrere Initiativen und Vereine aus Hrankfurt am Main Kooperieren. Es sind dies der DGB-Seniorenkreis Kegion Frankfurt-Khein-Main, der Förderverein Koma, die Initiative 9. Novemben die Geschichtsforschung der Zeugen Jehovas in Frank urt, die Initiative gegen das Vergessen, der Bund der Euthansiegeschädigten und Zwangssterilisierten vowie der Studien kreis deutscher Widerstand 19337045. Mit Alisnhme von 2006 wurde veit 1000 jedes Jahr eine Veranstultung zum Gedenk- tag an die Opfer des Nationaloziulismus(27. Jnuan dem Befreiungstag von Aus ch witz) durchgefihr. In diesem Jahr fand sie am Vortag, 26. Januan im Gewerk SChaftshaus in der Wilhelm-LeuschnerStraße statl.

Frankfurter Schulen 1933- 1945

Orte der Ausgrenzung Gedenkveranstaltung der Arbeitsgruppe Ausgegrenzte Opfer am 26. Januar 2007 in Frankfurt am Main

So lernte ich schon sehr früh die Ungerechtigkeit der Stärkeren ken- nen. Diese von der Frankfurter Zeu- gin Jehova Doris Kaltwasser als Schü- lerin gemachte Erfahrung, trifft für die meisten Kinder und Jugendlichen zu, die aus rassistischen, antisemiti- Schen und politischen Gründen schi- kaniert, diffamiert, bedroht, stigmati- siert, verfolgt und in sehr vielen Fäl- len ermordet wurden.Frankfurter Schulen 1933 1945: Orte der Aus- grenzung lautete die Uberschrift der Veranstaltung, zu welcher der Ar- beitskreis Ausgegrenzte Opfer und der DGB(Region Frankfurt) am Abend vor dem internationalen Ge- denktag an die Opfer des Nationalso- zialismus am 27. Januar ins Gewerk- Schaftshaus eingeladen hatten.

Unter den rund hundert Gãsten be- fanden sich mit den Schwestern Hella Uhrig und Edith Erbrich zwei Uberle- bende des KZ Theresienstadt, Sowie mit Wolfgang Breckheimer, dessen Mutter Cäcilie als Jüdin in Auschwitz

ermordet wurde, ein ehemaliger Häft- ling der Frankfurter Gestapo. Ebenfalls begrüßt wurden Ruth Wasserkampf, Bhefrau des zwangs- Sterilisierten Friedolin Wasserkampf, sowie Hilde Kremer, die Witwe des 2005 verstorbenen Frankfurter Opernsängers Franz Kremer, dessen Familie drei Monate lang nichts von ihm hörte, weil ihn die Gestapo als Mitglied derSwing-Jugend gefan- gen hielt. Er wurde gefoltert, um Ge- Ständnisse zu erpressen. In seinen Er- innerungen hat er, der damals die Bergiusschule besuchte, geschrieben: Wir waren genau das Gegenteil von den Nazis, wir trugen weite Hosen und weiche Hüte und die Haare bis auf den Kragen. Für die Nazis be- deutet dies, dass dieSwing-Jugend weder Disziplin noch Moral kenne undjüdische Negermusik höre. Anwesend waren auch eine ganze Reihe von Nazi-Verfolgten der Ge- werkschaftssenioren wie zum Bei spiel Lorenz Knorr, der 99 jährige