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(2007) 1/2007. Juni 2007
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 19

Blick in den Saal: Wolfgang Breckheimer Q. Reihe, links), Marc Lehnert, Lorenz Knorr, Hella Uhrig und Edith Erbrich. Reihe von linkq).

Hans Schwert und andere, die teilwei- se jahrelang in Gestapo-Gefängnis- Sen einsassen.

Ausgrenzung als Vorstufe zur Vernichtung

Nach 1933 fand die NS-Ideologie in allen Schulfächern Fingang in Form von Rassenkunde, Geopolitik, Wehr- und Militärgeschichte. Zudem wurde Sport Zu einem wichtigen Bestandteil des Schulunterrichts- zur Herausbil- dung einergesunden Herrenrasse und zur Vorbereitung auf den Krieg. An Beispielen aus dem Helmholtz- Gymnasium, der Liebig-Oberreal- schule, der Ackermann-Schule, der Merianschule, dem Philanthropin, der Wöhler-Schule, der Pestalozzi-Schule, der Bergius-Schule, der Taubstum- menerzicehungsanstalt und dem Schul-

landheim Wegscheide wurde mit Foto- grafien, Dokumenten und Jexten die zunehmende Ausgrenzung von Schul- kindern in der NS-Zeit dargestellt.

Es waren jüdische Kinder, Kinder der Sinti und Roma, behinderte Mädchen und Jungen, Kinder der Zeugen Jehovas und Kinder, deren El- tern im Widerstand waren. Für jüdi- sche Kinder und Angehörige der Sinti und Roma bedeutete die Ausgren?zung die Vorstufe zur Spãteren Vernichtung. Brinnert wurde auch an jugendliche Zwangsarbeiter, die in den Kriegsjah- ren in Frankfurter Schulen unterge- bracht waren.

Der letzte Mohikaner kommt ans Philanthropin

Das Philanthropin war vor 1933 ei- ne weit über die Frankfurter Stadtgren-