Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 19
Blick in den Saal: Wolfgang Breckheimer Q. Reihe, links), Marc Lehnert, Lorenz Knorr, Hella Uhrig und Edith Erbrich. Reihe von linkq).
Hans Schwert und andere, die teilwei- se jahrelang in Gestapo-Gefängnis- Sen einsassen.
Ausgrenzung als Vorstufe zur Vernichtung
Nach 1933 fand die NS-Ideologie in allen Schulfächern Fingang in Form von Rassenkunde, Geopolitik, Wehr- und Militärgeschichte. Zudem wurde Sport Zu einem wichtigen Bestandteil des Schulunterrichts- zur Herausbil- dung einer„gesunden Herrenrasse“ und zur Vorbereitung auf den Krieg. An Beispielen aus dem Helmholtz- Gymnasium, der Liebig-Oberreal- schule, der Ackermann-Schule, der Merianschule, dem Philanthropin, der Wöhler-Schule, der Pestalozzi-Schule, der Bergius-Schule, der Taubstum- menerzicehungsanstalt und dem Schul-
landheim Wegscheide wurde mit Foto- grafien, Dokumenten und Jexten die zunehmende Ausgrenzung von Schul- kindern in der NS-Zeit dargestellt.
Es waren jüdische Kinder, Kinder der Sinti und Roma, behinderte Mädchen und Jungen, Kinder der Zeugen Jehovas und Kinder, deren El- tern im Widerstand waren. Für jüdi- sche Kinder und Angehörige der Sinti und Roma bedeutete die Ausgren?zung die Vorstufe zur Spãteren Vernichtung. Brinnert wurde auch an jugendliche Zwangsarbeiter, die in den Kriegsjah- ren in Frankfurter Schulen unterge- bracht waren.
Der letzte Mohikaner kommt ans Philanthropin
Das Philanthropin war vor 1933 ei- ne weit über die Frankfurter Stadtgren-


