24 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
wit?/ Freundeskreis der Auschwitzer, umfangreiches Bildmaterial W a. Tausen- de von Fotos: im wesentlichen zu Ausch- witz und zu den verschiedenen Ausch- wit?fahrten Hermann Reinecks sowie zu zahlreichen anderen Auschwitz-Projek- ten, z. B. auch von Schülergruppen), Vi- deofilme zum Thema Auschwit? und deutschen KZ., dazu ungedruckte Arbei- ten(mehrfach Ubersetzungen polnischer Arbeiten ins Deutsche), auch Ehrungen der Lagergemeinschaft und ihres Prãsi- denten, natũrlich- wie bereits angedeutet auch eher private Hinterlassenschaften von H. Reineck(mit Hunderten von Briefen und auch privaten Fotografien Sowie sonstiger privater, persönlicher Korresponden?), die jedoch insgesamt die aus den Originalquellen entwickeln- den Konturen der interessanten, bis zu— letzt hochgradig engagierten, kämpferi- schen Persönlichkeit und seiner engsten Freunde widerspiegelt.
Zu den besonders wertvollen Origi- nalen gehören zweifelsohne Reinecks ProZessunterlagen, seine Briefe und wei- tere Dokumente aus der Haft, die von ihm selbst an seine Mutter und seine Braut Hertha Haschka geschrieben wur- den und der strengen Lagerzensur des K?Z unterlagen(acht Briefe mit ent- sprechenden Zensurstempeln und Un- terschriften), dazu zehn Quittungen Einlieferungsscheine für an den Häft- ling überwiesene Geldbeträge und ein Paket). Etliche an Reineck gerichtete Briefe von ehem. KZHãäftlingen enthal- ten auch Haftschilderungen, die so weit erkannt, separiert aufbewahrt werden. Dazu tritt eine Sammlung von insgesamt 44 bZw. 45 Briefen von verschiedenen chem. Schutzhäftlingen des K. L. Ausch- witz an ihre Angehörigen und einige we-
nige Postsachen-Relikte(1941-1944; 2. B. ein Umschlag ohne den eigentlichen Briefinhalt; alle mit Zensur-Prüfstempel, z. T. mit Herausschneidungen der Zen- sur: z. B. mit Stempel„Geprüft 4 K. L. Auschwitz“ mit Unterschrift des Prüfen- den; mit Stempel„9a“ etc.), aber auch der Brief eines aus Krakau stammenden jugendlichen„Lagerzöglings“,„im Po- len Jugendverwahrlager, Litzmann- stadt“ mit aufgedrücktem roten Prüf— stempel mit Umschrift„Lit?mannstadt?“, in der Mitte„Geprüft“, Patumsstempel (rot)„28. 1. 41“. Aufdruck auf dem Brief- bogen:„Der Tag der Entlassung kann jet?t noch nicht angegeben werden. Ant fragen sind zwecklos. Jeder Lagerzögling darf im Monat 2 Briefe absenden. Der Lagerleiter.“
Dazu gehört weiter z. T. wenig be— kanntes Bildmaterial(insgesamt sind Tausende von Fotografien vor allem von den verschiedenen Auschwitz-Lagern,
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Zensierte Briefe von Auschwitz-Hãftlingen. Aus dem Nachlass von Hermann Reineck


