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(2006) 2/2006. Dezember 2006
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20 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

Neue Kon?epte für Bildungsangebote und die Hauptausstellung

Piotr Cywinkski ist neuer Direktor des Museums Auschwitz-Birkenau

Das Staatliche Museum Auschwitz- Birkenau hat einen neuen Direktor. Zum 1. September 2006 hat Piotr Cywinski die Nachfolge von Jerzy Wröblewski angetreten, der in den Ru- hestand verabschiedet wurde. Cywinski ist auch Vorsitzender des Internationa- len Auschwitzrates. Er wurde 1972 in Warschau gebo- ren und studierte Geschichte an den Universi täten Straßburg und Lublin. Sei nen Doktortitel erhielt er vom Historischen In- stitut der Polni

Wie die Polnische Presseagentur PAP berichtete, hat der neue Mirektor bei seiner Ernennung betont, dass das Museum neue und spezialisierte Bil- dungs und Informationsangebote ins- besondere für junge Menschen anbie- ten müsse. Nach seiner Ansicht bedarf auch die Hauptausstellung des Mu seums einer Ver- ãnderung.Diese Ausstellung hat bereits einige Jahre hinter sich, sagte Piotr Cywinski laut PAP.Obwohl ich keine Vorbe- halte ihrem der-

schen Akademie zeitigen Inhalt

der Wienschaf. Piotr Cywinski hat die Nachfolge von Jerzy Se8enub* nabe

ten. Wrõblewsli als Pirektor des Staatlichen Mu. 80 häabeln Sle Sein Vater, doch die Formen

Bohdan Cywins-

ki, war politischer Flüchtling. Deshalb lebte Piotr Cywinski von 1982 bis 1993 in der Schweiz und in Frankreich. Seit 2004 ist er der europãische Vorsit?ende der Pax Romana, der Internationalen Katholischen Bewegung für Geistige und Kulturelle Angelegenheiten. Er wurde im Jahr 2000 Sekretär des Inter- nationalen Auschwitzrates und war ei- ner der Begründer des Internationalen Bildungszentrums für Auschwitz und den Holocaust, in dessen Beirat er den stellvertretenden Vorsitz innehat.

seums und der Gedenkstätte angetreten.

der Bildung und der Interaktion mit den Besuchern Komplett verändert, und neue Metho- den mũssen angewandt werden, die jun- ge Besucher direkter ansprechen.

Die Notwendigkeit neuer Bildungs- Konzepte begründete Piotr Cywinski nicht zuletzt damit, dass derzeit nur noch wenige ehemalige Häftlinge der Konzentrationslager leben. In abseh- barer Zeit werde es keine direkten Augen?eugen mehr geben, die den Be- suchern auf Grund eigener Erfahrun- gen etwas über Auschwit? und Bir-