Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer 7
Frauentransport nach Auschwit?-Bir- kenau kam(gestorben 2001) sowie JoZef Horodynski, ehemaliger Häft- ling aus dem ersten Transport von 1940 mit der Nummer 347. Zu den Mitglie- dern gehört auch Jözef Stòs, Architekt aus Krakau und ehemaliger Hãäftling aus dem ersten Transport mit der Nummer 7352.
Der ChSRQO beschäftigt sich im Rahmen seines Bildungsauftrags auch mit der Herausgabe von Publikatio- nen. So hat er unter anderem die Ver- õffentlichung des Buches„Wer ein Le- ben rettet“ vom Ehrenvorsit?enden Jerzy Bielecki realisiert. Es wird in Mittelschulen als empfehlenswerte Lektüre für Jugendliche empfohlen. Bald soll es auch in deutscher Uber- setzung erscheinen. Ein auf diesem Buch basierender Film ist ebenfalls ge- plant.
Im Januar 2000 organisierten wir eine Konferen? zum Thema„Musch- witz 1945. Ende des Krieges in Oswie- cim? und gaben unter demselben Titel ein weiteres Buch heraus. Im April 2000 fand in Chorzòw ein Treffen von Jugendlichen statt, und begleitend kam aus diesem Anlass das Buch„Die Bevölkerung von Chorzéw im KI. Auschwitz“ auf den Markt. Wir haben schon viele Treffen mit lugendlichen durchgeführt, an denen bislang etwa 3.000 junge Leute teilgenommen ha- ben.
Der ChSRQ beteiligt sich ferner an der Organisation von Veranstaltungen anlãsslich der Deportationen im ers- ten Polentransportes Zum KI Ausch- wit? am 14. Juni 1940. Im Juni 2006
wurde auf Bitte der GChSRQO im Parlament der Republik Polen der Beschluss gefasst, den 14. Juni zum natio— nalen Gedenk- tag Zu erheben.
Der ChSRO hat auch ein Buch über den Rittmeister Wi- told Pilecki her- ausgegeben, der in Polen als Held von Ausschwitz und der Heimatarmee gilt. Er ging im Sep- tember 1940 freiwillig ins Lager, um die Alliierten über die dortigen Gräu- eltaten Zu informieren und den Wider- stand der Hãftlinge zu organisieren. 1943 floh er aus Auschwit? und nahm ein Jahr später am Warschauer Auf— Stand teil. Nach dem Krieg wurde er wegen Widerstands gegen die neuen kKommunistischen Machthaber am 25. Mai 1948 hingerichtet.
Mit diesen und weiteren Initiativen versuchen wir unter dem Motto„Be— wahren vor dem Vergessen“ die Wahr- heit zu verbreiten über das Märtyrer- tum der Opfer aus vielen Ländern, deren tragisches Schicksal auch die nach Auschwitz-Birkenau deportier- ten Polen teilen. Das Gebiet des ehe- maligen Lagers in Auschwitz stellt die größte bekannte Begräbnisstätte von Polen aus dem Zweiten Weltkrieg dar.
Witold
Rittmeister Pilecki war von 1940
bis 1943 Häftling in Auschwitz.
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Orstan des ChSUO


