4 Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer
Sprüchlich. Das Vermächtnis Fritz Bau- ers ist bis heute nicht wirklich angenom- men worden. Der Kongreß soll dieses herausfordernde Erbe Fritz Bauers und des Auschwitz-Prozesses drei Tage lang diskutieren, mit Uberlebenden des Lagers, mit Zeugen und Anklagevertre- tern des Prozesses, mit Juristen, Histo- rikern, Psychologen, Literaturwissen- Schattlern und Journalisten.
Am Freitag, den 17. Dezember, findet im Plenarsaal im Frankfurter Römer um 17.30 Uhr ein Empfang durch Stadtver- ordnetenvorsteherin Petra Roth Statt und um 19 Uhr wird der Kongreß durch Kulturdezernentin Linda Reisch und die Hessische Justitzministerin Christine Hohmann-Dennhardt eröffnet.
Um 19.30 Uhr referiert der ehemalige Nrnberger Kulturdezernent Hermann Slaser über„Fritz Bauer und der Kampf um die Selbstaufkärung der deutschen Nachkriegsgesellschaft?. Dem Vortrag schließt sich ab 21 Uhr ein Podiumsgesprãch an, das von Profes- Sor Joachim Perels aus Hannover mo- deriert wird. Auf dem Podium diskutie- ren Heinz Meyer-Velde(Wiesbaden), Generalstaatsanwalt Hans-Christoph Schaefer(Frankfurt/ Main) und Uf Thiele Hamburg).
Am Samstag und Sonntag wird der Kongreß im Haus Gallus in der Frank- enallee fortgeführt. Nach den Gruß- worten von Oberbürgermeister Andre- as von Schoeler und Bundesjustizmini- Sterin Sabine Leutheuser-Schnarren- berger um 9.30 Uhr steht am 18. De- Zember das Programm unter dem Leit- thema„Die Geschichte des Auschwitz- prozesses? Es Sieht wie folgt aus:
10.15 Uhr: Hermann Langbein(Wien) Wie kam es zum Auschwitz-Prozeß?
Der Prozeß aus der Sicht der Uberle benden.
Uhr:
Staatsanwalt a.D. Joachim Kögler (Wiehl):
Der Auschwitz-Prozeß aus der Sicht der Justizbehörden. Eine kritische Be- trachtung.
12 Uhr: DiskusSsion
14.30 Uhr: ⁰ Rolt Bickel(Frankfurt/ Main)
Der Verlauf des Auschwitz- Prozesses
15.15 Uhr:
Rudolf Vrba Vacouver)
Der Auschwitz-Prozeß als Erfahrung der Zeugen
16 Uhr:
Arbeitsgruppen mit Hermann Lang- bein, Rudolf Vrba, Hermann Reineck, Kazimier? Smolen(Oswiecim), die über ihre Erfahrungen als Zeugen im Auschwitz-Prozeß sprechen werden,
mit Trude Simonsohn, die als Auschwitz-Uberlebende in Frankfurt den Prozeß erlebte,
Sowie eine A6 zum Thema„Der Völ- kermord an Sinti und Roma und der Auschwitz-Prozeß“ 8
20 Uhr
Heinrich Hannover(Bremen)
Die Bedeutung des Auschwitz-
prozesses für die Rechtsgeschichte im Nachkriegsdeutschland
21 Uhr: Diskussion
Für Sonntag, den 19. Dezember, lautet das Thema der Veranstaltungen im Haus Gallus„Die Ermittlung- Uber die Wirkung des Aschwitz- prozesses?


