Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e.
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Erfahrungen mit Besuchern einer Ausstellung in Gießen
„VOn AUSchwitz nimmt man kKeinen Abschiec
Vom 14. März bis zum 8. April war die vom Museum Auschwitz und dem AK zusammengestellte Ausstellung„Auschwitz- a Crime against Mankind in GieBen zu se- hen. Der Verein zur Gründung der Stittung Auschwitz hatte veran- laBt, daß die bereits 1985 für die UNO konzipierte Ausstellung im Hessischen Landtag in Wiesba- den, in Frankfurt und in GießBen gezeigt wurde. Desweiteren wird Sie noch in Stendal und in Dres- den zu sehen sein. In Gießen wa- ren Oliver Brack und Tina Patzelt, die beide seit Jahren als freie Gruppenbetreuer für das Jugen- qbildungswerk im Landkreis Gie Be arbeiten und auch im letzten Jahr an einer Studientahrt nach Auschwitz teilgenommen hatten,
eingestellt worden, um Besucher- gruppen durch die Ausstellung zu führen. Einige Besucher fragten sie, ob sie Juden oder Gez schichtsstudenten seien un wunderten sich, daß dies nicht der Fall war. Am letzten Otf- nungstag ließ sich Hans Hirsch- mann von Oli Brack über seine Er- fahrungen berichten.
Auf den weißgestrichenen Holæ- kreuzen stand in schwarzer Schrift „Mölln“,„Hönxe',„Hostock' oder „Silvio Meyer',„Saadri Berisha“ so- wie weitere Orts- oder Personenna- men. Die Kreuze im Foyer der Aten Uni-Bibliothek in Gießen wiesen den Weg zum Georg-Büchner-Saal, in dem die Ausstellung zu sehen war. Bei einer Demonstration in der hessi-
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