Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer eV
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Sehr geehrter Herr Bundespräsident!
Ich Schreibe Ihnen, um Mnen einen dringenden Wunsch aller Eilnehmer der Generulvenummlung des Int. Auschwitẽ Komitees vom 7— 9. 1092 mitzueilen. Groß ist die Gefahr des erjalls der hedeutsumen Anlagen von Auschwite— Birtenau, mit seinem Museum, Seinen Aychiven, veinen nationalen Ausstellungen und den Resten des Lagers mit veinen Ruinen von Gastammenm und Krematorien.
Die polnischen Behörden, verschiedene Initiativen und die nutionalen herbdnde der Uherlehenden von Auschitz haben Sich viel Mühe gemacht, um die Anlagen zu eralten, doch hleiht die Gefahr, daß mit der Zeit die Reste des grõßten Kon⸗ zentrationslagers der Naxionalsoialisten verschinden werden.
Fir die Vherlebenden von Auschwitz, und nicht nur für diese, muß Auschwit eine arnung an die Menschheit und ein Aufuf zur achsumkeit sein, dumit die Men- Schemvünde gewahrt hleiht.
Die Uherlehenden von Auschwitz sind der Meinung, weil es ein deutsches Lager vur hat Deutschland die Pflicht auch die Kosten ſür die Erhaltung und den Schut der hedeutsamen Anlage von Auschwit zu übernehmen.
Es vcheint uns auch logisch zu vein, daß auch die vielen deutschen Unternehmen die vich an der Arbeit vieler Opfer bereichert haben uns auch unterstüten müßen, um Auschnwit ⁊u erhalten.
Herr Prdsident, ich hedanke mich fir Ihre Bemühung unserem Wunsch zu entspre- chen.
Mit Feundlichen Grüßen
Prof Maurice Goldstein Prdsident des int. Auschwitz Komitees
Sinngemãße Ubersetzung aus dem Franzsischen) Hg.


