Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer e. V. 31
Si S emit mit Schmalz. Mir wurden vom MiSthaufen heruntergejagt, ne ien onne e mit me inem Freund Otto tei- len. Den langen 8ickh auf die junge Frau und ihr frij— sches Ant itz sehe 1ch noch heute ganz plastisch vor mi ee in Unaus öschiches Srebnis.
Mir waren QnterwegsS,
MOdZSaw
Schon vier VTage als„ir in
in Schles ien anka-
men. Da gab es einen SBahn- hof, und Ni mußten varten, Si Sn SUterzug bereit Stand. Ss Naren offene Wag-
gons, Kohewaggons, im 6 „in einsteigen mußten. 60, o
Nir hatten zwar die Schwäch-
Sten als VTote 2zurückge las- Sen, aber trotzdem waren auch wir, die„ir die ersten
Tage des Todesmarsches dber- ebt hatten, in einem sSr-— därm)ichen zZustand. MWieder 9ab es nichts zu essen. Nach vielen Stunden setzte sich der Zzug in Richtung Mähren i SeeS Nacht kKamen vir auf dem Ver-
Schiebebahnhof in Mährisch- Gosrrau an. Bier standen vir auch wieder seinige Stunden. Nas sich auf den Waggons ab- Spielte, iSt Unbeschreib- ich. Die Menschen starben vOr UnSeren Augen. Kälte und Sunger taten das ihre. Sogar fün mich ist es heute unvor- Ste)bar, im strengen Winter in offenen Kohenwaggons Tag und Nacht bei Fahrt zu ver- dringen. Ich sah mich am En- de meiner Kräfte.
ſen 8 Schon eini-
In Ostrau habe Fucht versucht.
gen anderen Kameraden var es
9e ungen, Sich auf dem Todesmarsch von der kKo onne zu entfernen,
vVersSchiebebahnhof in die Mögich-—
dem Ostrau sah ich
Keit, in der Nacht vom Magen herunterzuspringen und 2u versuchen, in die Freiheit zu gelangen. Ich sprang. Ich überquerte einige Gleise, S
Siner veiBgekleideten Frau ge9enüber, eS Nar eine Schwester des Roten Kreuzes, und Nir waren beide furcht- bar erschrocken. Sie verriet mieh nieht, aber sSagte min, diese Meise nicht e iterkomme. Ich hatte die Häfting9skleidung und Sjnen Kahlgeschorenen Kopf, Se fohener Säft ing sSrkennbar OSwesSen Wäre. Der Hauptgrund Nar Jedoch, daß sie mir sag- te, der ganze Sahnhof sei voOm deutschen FTFruppen um- Stellt, und es sei hier kein SntkKommen. Oieser Ums tand Und auch, daß mein Freund Sieiec ſſi R S nicht Nagte, ar ausschag- 9ebend dafür, daß ich 2zum Ma9gon zurückkehrte. LSl 9 aube heute,„enn ich ge- vuBt hätte, vas mich am 2Ziel der Reise in Mauthausen— GuSen II erwartete, ich väre das Risiko eingegangen.
Morgen ging es itr kamen 2u SiSenbahnkno-
Am nächsten Neiter, und einem großen tenpunkt Prärau in Mähren. Ich erde nie vergessen, wie mutig und aufopferungsvo])) dort die einheimische 8evö— Kerung war. Die Leute kamen bis zu unseren Waggons und Schmissen Lebensmitte) hin- ein. Mei) ich der tschechi-


