26 Lagergemelnschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzor e. V.
Spurensuche zurückb)icken, So ist für uns am beeindruk- kendsten, daß er ein Meg des Nehmens und Gebens war, für pS die ihr Interess bekundeten, SOwie für Hanus Meber. MWas unsere Arbeit fürn ihn bedeu- tet, hat er in seinem Nach- vort für unsere Dokumenta- SelbsSt aus9edrückt (S. u. in diesem Mitteiungs- eſee
wWir in die 118e
AbsSch)ießend vo len einen kurzen Einbick Lebensgeschichte von Meber geben:
Geboren wurde sie als I)8e Heringer im Jahre 1903 in einem Kleinen Ort in der Nä- he von Mährisch-Ostrau in einer Erbrichterei als Kind jöüdischer EItern. Sie begann schon als junges Mädchen, Gedichte, Märchen und Keine Theaterstöcke für Kinder 2zu Schreiben, die auch in 2ei- tungen veröffent icht und im Ostrauer Rundfunk gesendet vurden. Später schrieb sie Für ihre beiden Söhne Hanus und Tommy drei Kinderböcher.
Nach ihrer Heirat mit MWi— helm Meber und der 6Geburt der beiden Kinder ebte die Fami ie bis zum Jahre 1939
Mährisch-Ostrau.
nach der Okku- pat ion für die Jjödische Be- võ kerung gerade dort auf dem Land unerträgich vurde,
veiter in Als die Lage
zo9 die Famiie nach Prag. Aber auch hier entickete sich angsam, aber unauf- haltsam die Lebenss ituat ion föUrn die jödischen Menschen im n Se i versuch, in etzter Minute
nach Paläst ina auszuwandern, Scheiterte. S0„urnden IsSe Weber, ih Mann und der
achtjähnge Sohn fang 1942 nach Sac dep Hanus konnten die Etern zuvor zu einer befreundeten Famiie nach kEn9and bzn. Schweden schicken.
ſ Theres ien-
Im Theres ienstadt arbeitete IISe Meber in einer kKinder-
Krankenstube, während Mamm SGärtnerarbeiten ver— rjchten mußte. Das Leben im
Send etwas erträg icher 2zu machen, das var IIses täg!i- ches An iegen. Trotz Verbot
musizierte und spielte sie mit den kKindern, las 6Ge— Schichten vonr und kKümmente
S ich dann spät abends auch um die älteren Menschen. In vielen Gedichten— 57 sind davon erhalten— brachte sie Send und Auseg osi9keit der dort 2zusammengepferch- ten Menschen zum Ausdruck. IISe Meber var es vergönnt, deS S mme ec aSSpee unsäglich litten.
1944„urde ihr FnansSport in nach Dres-
Wahrheit
Im September Mannm fUn einen
e in Arbeits ager den best immt, in wan Sehwz das ie n der BHoffnung,„ieder mit ihm zus ammentreffen zu können, me dete sie sich mit Tommy einige Tage später für einen der nächsSten Transpornte.
m 4 Ooben mi dem i ie vom Seiwi vernmut ich auf dem Meg dorthin dichtete Ss je das MWiegenied vom Po- Sm Wahrschhein— icen oeh n seben Tag „urde sie mit Tommy auf der Rampe selektiert und in die
Gaskammer geschickt. Wi hem Meber öUber lebte Auschwitz und kam im Mai


