Heft 
(1987) Nr. 12. Dezember 1987
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Lagergemeinschaſt Auschitz/Fteundeskteis det Auschwitzer e. V.

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Hehren stch velche und das Ergeb- nis ist das gleiche.(Gratulat1- on und einen fikttven Blumen- strauß an die Unbekannte für dte- Se präz1se Formulterung! Ich ver- de diese in Zukunft sicher im Un- terricht verwenden können.»

OB Brück vird 1n derse 1 ben Ausga-

be der FR z1tiert mit dem Satz er verstehe»die Betroffenheit eines Juden; der vertet aus den

Schi ckSal sSeines Volkes. Ich ver- te aus dem Schicksal unseres Vo1 kes und komme deshalb zu anderen Vertungen. Ich rufe Ste hter als

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Sächltch diesen Satz gesußert? Ich Jedenfalls traue meinen Augen ntcht. Trauten Sie Ihren Ohren, als diese Vorte artikultert wur- den? Sind dtese Satze etwa sinn- entstellend aus dem Zusammenhang gerissen? Dann bttte 1ch um Be- lehrung und un 2Zusendung des vol1ständigen Redetextes Vichtig wre die freitlich unverschänt Indtskrete Frage, vas 1n diesen Moment 1n Ihnen vor sich gegangen Fühlen Sie stch ntcht CDU Vorsitzenden Bröck zu fragen, vie dteser 6Ge- danke verstanden werden so117 Nenn 1ch den Satz för stch nehme, So 18t er etne Ungeheuerlichkett v1eso, brauche 1ch Ihnen gevis nicht zu erklären. Vielleicht 18t das OßB Bröck gar nicht bevust?

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sein mag.

veranlaßt, den

KlS CDU-Stadt verordneter hätten Ste hier eine Möglichkeit der »Aufklärung, die 1act Zltat der Fede VUrsache für die Katastrophe des jöüdischen Volkes sein Riier verlasse ich mich nicht wehr au? äle

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Und dann noch die»Sorge des OB Bröck um den 2ugang der Jugend zur deutschen Geschichte. Auch 1n dem Punkt bin 1ch sehr neugterig: Vas halten Sie ganz persönltch von dtesen*sinnstiftenden Aus- lassungen zur deutschen und spe- z1e11 zur Frankfurter Geschtchte? Der Oberbürgermeister oder besser Seine Textproduzenten schwingen s1ch auf zu der schwülstigen Aus- lassung, die deutsche Katastrophe nach 1933 sei*Ausgeburt 1nferna- 1iSchen VUngeistes kindisch, venn nicht durchschaubar wre, was mtt solchen Schwulst bewirkt

73 1 konkrete Personen Gruppen,

Institutionen, Ideologien u. v. a.

verschvtnden, die l1ange vorher dafür verantvortltch stnd, vas nach 1933 zur Erschetnung kan.

Dann 18t noch von*Finma11gkeit die Rede. Vas kann das heigen? Mazi Deutschland einfach aus den unheiteren Himel gefallen? Auch diese senantische Klärungäre eine Hachfrage beinm OB vert. Hin-

ter der Sorge um die Jugend Steckt nichts veiter a1s der Ver- Such, Geschtchte zu 1ittern Ceschichte selektiv Ich betrach-

te diese Art, nit Ceschtchte um zugehen, eher als Verhöhnung der Jugend. Ich habe noch von ke1lner Jugend gebhört, die die vahrheit ungebracht hätte. Aber durch die

Jahrhunderte hindurch v1issen v1r

von unzähligen nen, die aufgrund von Lügen nit »Ltedern auf den Lippen in ihre MaSSengräber Rarschiert sind.

Ich Kann nicht glauben, das Sie die Heuchelei nicht durchschauen, Si Serve

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Jugendgenerat io-