Lagergemeinschaft Auschwitz V Freundeskreis der Auschwitzer e V.
Die Lüge
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AKTION SUHNEZEICHEN Friedensdienste e. V.
Es gibt viele Beispiele dafur, wie in
den vierzig Jahren nach dem Ende des Zweiten Welikrieges in der Bun- desrepublik die Auseinanderset- zung mit der eigenen Geschichte vermieden vurde. Gemeint ist eine Auseinandersetzung, die nicht durch Verdrangung, Aufrechnung. Verharmlosung und Bestreitung ge- kenntzeichnet ist, aber eine Ausein-
andersetzung, in der Trauer, Mi-
leid und der Wille zu personlichen und politischen Konsequenzen eine enischeidende Rolle spielen. Viel- leicht haben die gesammelten Pein-
lichkeiten in der Diskussion wäh- rend der Wochen und Monate vor
dem 8. Mai etwas dazu beigetragen.
daß dies deutlich wurde.
p IUs wonder nschine LUoen und kenEnce
An dieser Stelle soll nur ein Apekt dieser Diskussion behandelt werden, der in der Arbeit der Ak-
iion Sühnezeichen/ Friedensdienste
Seit Jahren eine große Rolle spielt: Die Diskussion um die Schaffung eines Straſtatbestandes gegen die Bestreitung des Völkermordes an den Juden, bekannt geworden un- ler dem Schlagwor»Auschwitz- uge“. Im Juni 1981 haue Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste zu- ammen mi dem»Public Comittee oſ Auschwitz Survivors in lsrael« nierzu eine Presscerklärung veròf- ſenlicht, in der der Autor des Bu- ches»Die Auschvitz-Luge«, Thies Christopfersen. als Lügner bezeich- nei vird und in der die Schritie der Bundesregierung zur Schaffung von Mõglichkeiten, dagegen geset? lich vorzugehen. begrüſt werden.
Das Thema hat zwei wesentliche Aspekle:
1. Es gibi eine in den leizten Jah- ren zunehmende Zahl von Publika- ionen. in denen der Volkermord an den europãischen Juden verharm- lost. bezweiſelt und bestritten wird. Neben dem Buch von Thies Chri-
sophersen. der inzwischen inhaf- iierm ist, gibt es etwa ein Buch des
Rechisanwaltes Manfred Roeder mit dem Titel»Der Auschwitz-Be- trug«. 1979 erschien im Tübinger Graberi-Verlag das Buch»Der Au- SchwitzMynhos— Legende oder Wirklichkeit?— des ehemaligen Hamburger Finanzrichters Wil- helm Stäglich, das erst im Mai 1982 durch einen Beschluß des Landge- richtes Stuugan wegen Volksver- hetzung und Aufstachelung zum Rassenhaß verboten wurde.


