Juoa
Demütig und georückt, stolz und vermessen, Knechtisch und herrenhaft, uralt und jung: Was für ein Volk bist du, wie unermessen Noch immer reich an Kraft und Seelenschwung!
Wohl, manchmal schreitest du einher, wie wessen Rücken die friedelose Wanderung
Gebeugt hat, wie des einst’'gen Ruhms vergessen, Verachtet und in Selbstveräctlichung:
Doch geht in aller Welt kein Sabbath ein, Ohne daß Tausende beim Lichterbenschen Zions gedenken, und beim hellen Schein
Der Makkabäerkerzen strahlt ein Glanz Im Auge selbst des gröbsten Diesseitmenschen,\ Und er ist Sohn des alten Vaterlands.
Otto Hauser


