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Secessio Judaica : philosophische Grundlegung der historischen Situation des Judentums und der antisemitischen Bewegung / Hans Blüher
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Kommentar hierzu: Wo immer Geist ısi, da ist auch Körper. Jeder Gedanke hat ein körperliches Korrelat. Wenn gedacht wirddrei, so geschieht zu- gleich im Körper etwas, und zwar etwas anderes, als wenn gedacht wirdvier; auch jeder Ablauf einer Neigung geschieht, indem zugleich Körperliches vor- geht. Jede Liebe ist körperlich. Die Zustände des Kör- perlichen enisprechen den Zuständen des Geistes genau. Aber das gilt nur für das Daß des Denkens, nicht für das Was. Der Ursprung des Was ist autonom. Niemals kann eine, körperliche Konsiellation künstlich hergestellt wer- den, durch die ein Gedanke, und nur er, erzwungen wird; denn auch der Körper ist autonom: Indem Geistiges geschieht, geschieht Körperliches, aber nichtweil. Als Newton zum ersten Male den Gedanken faßie:das Welt- all wird durch die Kraft der Schwere zusammengehalten, war sein Körper(und zwar nicht nur das Gehirn) in einem gesegneten Zustande, welcher der genialen, d. h. zeugen- den: Einmaligkeit jenes Blickes genau enisprach. Sein Körper befand sich zu jener Sekunde in einer genau so gnadenhaffen, unkonstruierbaren Verfassung, wie jener schöpferische Einfall gnadenhaft unkonstruierbar und einmalig war. Wer also die großen Taten des Geistes bejaht, der muß auch zugleich die großen Konstellationen (determinationes) bejahen, aber er muß von ihnen wissen, daß sie nicht geschehen, weil jene sind, sondern indem sie sind. Wer behauptet, er könne den Körper so bereiten, daß er solche Taten des Geistes erzeuge, der muß auch den Geist selber so bereiten können, denn Geist und Körper sind sub specie aeterniein und

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