Mitte: Freisler.
1944 Nach dem missglückten Attentat auf Hitler setzte ausser- dem im gesamten Reichsgebiet eine neue Terror- und Verhaf- tungswelle ein. Anfang des Krieges war in Berlin ein sogenann- ter Volksgerichtshof errichtet worden. Sein Präsident Roland Freisler urteilte nicht nach den Grundsätzen des allgemeinen Rechts sondern willkürlich nach Parteiinteressen. Von einem Teil der deutschen Juristen wurde die Rechtsprechung und einseitige Verhandlungsführung dieses fanatischen Hitler-Anhängers ge- billigt und nachgeahmt. Zu seinen Prozessen wurden nur ausge- wählte Nationalsozialisten als Zuhörer zugelassen. Das Volk sollte nur erfahren, was die Partei für richtig hielt.
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