MILITÄRATTACHE
eo U RRISERUCm JAPANISCHEN BOTSCHArt
den 18.Mai 195
rense/ 7 af Mr mas ler
Seiner Exzellenz Ih Berrn Generalfeldnarschall ei ring < Ber, N DANS, Berlin 8
Euere Exzellenz!
äierdurch habe Ich die Ehre, den Empfang des gefälligen Schreibens vom 7.Mai d.J., welches Euere Exzellenz als Beaufträg- ter der Durchführung des Vierjahresplans an mich gerichtet haben, mit aem Ausdruck verbindlichsten Dankes zu bestätigen, Ich war und bin stets dankbar fir den von der Deutschen Regierung gefassten Entschluss und die von ihr gegebene, vertrauensvoll anzuerkennende Zusicherung, seit dem Beginn der Affäre in China, in Bezug auf die Unterdrückung von Waffenlieferungen aus Neutschland nach jenem Lande.
Run lese ich in dem gofälligen Schreiben, obwohl das- selbe in aer Haupteache dio Fraso der deutschen Devisenschwierig- keiten behandelt, dass eino Kaffenausfuhr nach China in gewaltigen Ausmasse in diesom Jahre in Erwägung gezogen würde. Diese Bemerkung war mir unverständlich, umscmehr als Euere äszolienz im vorigen Jahre wiederholt Zusicherungen für dia Unterdrückung des Waffen- handels nach China gegeten haben. Ich glaube indoszen, dass jene Bemerkung nicht Ihra eigene Hoinung wiedsrgibt; ich möchte viol- mehr nach wie vor volles Ver a in Ihre Zusicherungen setzen,
und hoffe zuversichtlich, dass dio Deutsche Fegierung das Verbot
Dokument Nr. 35. Brief Oshimas an Göring. Faksimile der Seite I des Originals. Textabdruck: S. 89


