Wenn uns nun auf der einen Seite etwa 100 Millionen Bardevisen verloren gehen, dann muß ich allerdings alles tun, um diesen Ausfall wenigstens einigermaßen wettzumachen, und deshalb komme ich. noch einmal auf die etwa 40 Millionen in Japan eingefrorener Devisen zu sprechen. Sie müssen verstehen, wie schwer es für mich ist, unserer devisenhungrigen Wirtschaft klarzu- machen, daß wir auf die chinesischen Devisen zugunsten Japans verzichten müssen und andererseits von dem- “ selben Japan unsere Devisen nicht bezahlt bekommen.' Das ist eine kaum zu überbrückende Divergenz. Hinzu kommt noch ein sehr schwieriges Moment. China hat bereits bei einigen chinesischen Firmen Bardevisenein- zahlungen gemacht in Höhe von etwa 30 000 engl. Pfun- den. Wenn für diese keine Lieferungen erfolgen, muß Deutschland selbstverständlich diese Pfunde zurück- zahlen. Nun hat das Wirtschaftisministerium bereits über diese Devisen verfügt und sie sind tatsächlich schon ausgegeben. Ich möchte Sie nun hier selbst um Ihren Rat fragen, wie wir diese Dinge ordnen können; denn ich weiß nicht, wie ich bei unserem enormen Devisenmangel auch noch die Rückzahlung dieser De- wisen schaffen und verantworten soll. Entweder müßte Deutschland noch möglichst unbedeutende Waffen in Höhe dieser Devisen an China abführen oder Japan müßte uns helfen, diese Devisen zurückzuzahlen. Im Falle, daß Japan die Zurückzahlung dieser Devisen übernehmen kann, würde ich Ihnen noch genaue An- gaben und Unterlagen einreichen. Der Genauigkeit wegen möchte ich noch mitteilen, daß selbstverständlich augenblicklich noch Lieferungen an China, wenn auch in sehr geringem Maße, entweder bereits angekommen oder noch unterwegs sind, die ich nach Abgabe des Verbotes nicht mehr zurückrufen konnte.
Darüber hinaus möchte ich noch auf eine Sache auf- merksam machen und Ihre evtl. Unterstützung in An-
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