Druckschrift 
Aus Görings Schreibtisch : ein Dokumentenfund / bearbeitet von T. R. Emessen
Entstehung
Seite
42
Einzelbild herunterladen

bühne und damit für das Gesamtniveau des musika- lischen Lebens in Deutschland zu übernehmen, sondern lediglich an den beliebten Dirigenten. Dies mag zwar den persönlichen Intentionen von Generalintendant Tietjen entsprechen, ist aber so wie ich es sehe nicht zum Besten der Sache; ich fasse meine Aufgabe anders auf.

Da durch die Nowakowski-Affäre die persönlichen Beziehungen zwischen Tietjen und mir getrübt waren, erschien die jetzige Lösung uns, wenn Sie sich recht erinnern, als eine Art Provisorium, an das Sie die Hoff- numg knüpften, daß sich mit der Zeit das Einvernehmen zwischen Tietjen und mir wieder besserte. Durch die Bayreuther Angelegenheit, die ohne entscheidende Mit- verantwortung Tietjens niemals in dieser Form(und auf die Form kommt es hier wesentlich mit an) hätte verlaufen können, ist mir die persönliche Einstellung Tietjens zu mir aber so deutlich klargeworden, daß für mich ein Zusammenarbeiten an einem Institut, an dem er die Führung hat, heute nicht mehr möglich erscheint.

Ich habe im Frühjahr noch nach Abschluß unseres Vertrages einen ausführlichen Brief mit den Bedenken, die ich damals schon vorzubringen hatte, an Sie, sehr verehrter Herr Generaloberst, gerichtet. Ich habe Sie weiter ebensooft wie vertrauensvoll und dringlich im Frühjahr und Sommer um eine Audienz gebeten. Leider gaben Sie mir nicht die Gelegenheit, mit Ihnen persön- lich sprechen zu dürfen.

Ich verbleibe mit verehrungsvollen Grüßen und Heil Hitler Ihr ganz ergebener

Wilhelm Furtwängler*)

*) Faksimile der ersten Seite des Originals: Seite 48; der dritten Seite des Originals: Seite 44.

42

Schr verehrt

eden hier vo

D von Tonnhäus air dringend Tletjen dave Tannhäuser\ elso erst lauf dieses Bitte un vo dor vorganzı

|

Zeit nech m asserorden

Beine Prlic

| um glaube,

Bemeis gest

Nat non:

Aglaren,

VEN air mei

50 Yadayanı

Dokument Nr Foksilg de