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Aus Görings Schreibtisch : ein Dokumentenfund / bearbeitet von T. R. Emessen
Entstehung
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Volk

‚12.37

Lüge anken. ngsge-

guten h., die

Terra zlicher

Film- Tersion

Martha Eggerth

RM 470 000, evtl. zusätzlicher Transfer.

Bei beiden Vorhaben wird Zahlung zu einem Drittel in Devisen, zu zwei Dritteln in RM verlangt. Vertrag ist noch nicht abgeschlossen.;

Für alle anderen zur Zeit beschäftigten oder in der nächsten Zeit noch zu beschäftigenden Filmschaffenden werden keine Devisen gebraucht.

Auch einiges zum Fall Furtwängler vermag der Doku- mentenfund beizutragen. Der große Dirigent wird übrigens durch diesen Schriftwechsel nicht unerheblich entlastet.

Am 11. Dezember 1937 bittet Furtwängler auf Grund der ihn zurücksetzenden Bevorzugung des Intendanten Tietjen um Lösung seines Vertrages mit der Staats- oper. Göring antwortet in hoffärtigem Tone am 16. De- zember. Ausgerechnet er weist Furtwängler hinauf ein Wort, das Pflicht heißt und daß Furtwänglerin erster Linie Deutschland gegenüber verpflichtet sei. Der hohe Herr gesteht ganz im Stil des Potentaten, daß sein Briefeiner sehr begreiflichen Verärgerung entspringe und daß er es satt habe, dauernd einen

‚Fall Furtwängler bereinigen zu müssen.

DokumentNr. 15. BriefFurtwänglers an Göring: Wien, am 11. Dezember 1937

Sehr verehrter Herr Generaloberst!

Trotz der Ereignisse der letzten Zeit(im Zusammen- hange mit der Bayreuther Frage) habe ich versucht, meine vertragsmäßigen Verpflichtungen zu erfüllen und habe denTannhäuser mit vier Wiederholumgen diri-

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