meinem alten Turm in Anacapri zu sein. Ich hofje, daß Euer Exzellenz mich mit einem weiteren und längeren Besuch beehren werden, wenn Sie das nächste Mal zu „Gottes eigener Insel“ kommen. Sie erzählten mir, daß Sie alte Türme lieben. Ich kann noch zwei weitere alte Türme zeigen, desgleichen„Castello di Barbarossa“ mit Aussicht auf San Michele, welches wirklich Ihres Be- suches wert ist. Es gehört mir, ich habe oft dort früher gelebt, wenn ich fern von Menschen sein wollte. Es stammt aus dem zwölften Jahrhundert. Was San Michele anbetrifjft, so würde ich cs Ihnen nur zu gerne leihen, wenn Sie mal wieder zu einem: wohlverdienten Urlaub kommen nach Ihrer außerordentlich großen Arbeit. Das Haus ist klein, es war von mir aus dem Empfinden heraus gebaut worden, daß die Seele mehr Raum braucht als der Körper, und es mag nicht behaglich genug für Sie sein. Prinz Philipp**) kann Ihnen über seine Vor- züge und Unzulänglichkeiten berichten.
Bitte entschuldigen Sie, daß ich in Englisch schreibe, aber ich kann deutsch nicht auf der Schreibmaschine und werde zu blind, um handschriftlich schreiben zu
können. Ihr sehr ergebener
Axel Munthe***)
»*) Prinz Philipp von Hessen, Schwiegersohn des Königs von Italien, Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau.
*=*) Handschriftliche Bemerkung Görings unter dem Brief:„darken! Gg.“
Im Oktober 1937 fragte er, ob Göring Interesse habe, San Michele zu erwerben. Er halte ihn für den rich- tigen Mann an Stelle der amerikanischen Millionäre, die als einzige Qualifikation ihr Geld aufzuweisen hätten(Dokument 7). Göring verlangte nähere An- gaben und gab nach Erhalt(Dokument 8) aufschiebende Antwort(Dokument 9). Sichtlich war ihn San Michele,
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