Diens. Schma- soll. Ich lachten, Morgen liegt ZU it, recht tz-Pa, ustrelitz emacht, m 8,30 uf nach tommen denfalls ustrelitz 45 Uhr ill nicht werden, nich ge- nsbrück 0 Bögen der hier je näch- end auf Weimar und ich n haben. er ange ten, abe! ch heult wurden rsuchuß- benoi- er habt durch€ jetzt vol m Hot h wurde 2 Bögen fertig. Dann folgte noch eine Besprechung mit Dr. Sonntag und Stubaf. Koegel über die Vorbereitung weiterer ca. 1500 Bögen bis zum 15. 12,, — Verabschiedung— los per SS-Auto zum Hotel u. zum Bahnhof... Um 12,14 h fuhr mein Zug ab Fürstenberg... Die Bögen— insgesamt 272— hatte ich im Lager noch verpackt und beim Postamt Fürstenberg per Einschreiben abgesandt... Da der Zug erst um 19h in Weimar sein konnte, so stieg ich schon kurz vor 18,00h in Weissenfels aus, denn ich wußte nicht sicher, ob von Berlin aus im Elephant hier schon für gestern abend bestellt war... Nun also, ich war heute morgen um%/a11hin Weimar... Weimar, den 25. 11. 41— 20,58 Uhr Hotel Elephant. ... Um 7 Uhr morgen früh wird geweckt, dann gegen 8 Uhr Kaffee getrunken und anschließend mit Schmalenbachs Wagen hinausgefah- ren, der selbst aber alsbald wieder abfährt nach Dresden. In Pirna ist Do. und Fr. eine Tagung im Rahmen der Aktion, auf der Dinge der Zu- kunft besprochen werden und an der Schmalenbach als der ärztliche Adjutant von Herren Brack(Jennerwein) teilnimmt; Gutachter sind nicht dabei... Der erste Arbeitstag in Buchenwald ist beendet. Wir waren um 8,30 Uhr heute früh draußen. Ich stellte mich zunächst bei den maßgeblichen Führern vor. Der stellvertr. Lagerkommandant ist SS-Hauptsturmführer Florstädt, Lagerarzt: SS-Obersturmführer Dr. Hoven. Zunächst gab es noch etwa 40 Bögen fertig auszufüllen von einer ersten Portion Arier, an der schon die beiden anderen Kollegen gestern gearbeitet hatten. Von diesen 40 bearbeitete ich etwa 15. Als diese ganze Portion dann fertig bearbeitet war, haute Schmalenbach ab, um nach Dresden zu fahren und bis zum Ende unserer hiesigen Arbeit nicht mehr wiederzukommen. Anschließend erfolgte dann die „Untersuchung“ der Patienten, d. h. eine Vorstellung der Einzelnen und Vergleich der aus den Akten entnommenen Eintragungen. Hiermit wurden wir bis Mittag noch nicht fertig, denn die beiden Kollegen ha- ben gestern nur theoretisch gearbeitet, sodaß ich diejenigen„nachunter- suchte“, die Schmalenbach(und ich selbst heute morgen) vorbereitet hatte und Müller die seinigen. Um 12 Uhr machten wir erst Mittags- pause. Danach untersuchten wir noch bis gegen 16 Uhr, und zwar ich 105 Patienten, Müller 78 Patienten, so daß also damit endgültig als erste Rate 183 Bögen fertig waren. Als zweite Portion folgten nun insgesamt 1200 Juden, die sämtlich nicht erst„untersucht“ werden, sondern bei denen es genügt, die Verhaftungsgründe(oft sehr umfangreich!) aus der Akte zu entnehmen und auf die Bögen zu übertragen. Es ist also rein eine theoretische Arbeit, die uns bis Montag einschließlich ganz bestimmt in Anspruch nimmt, vielleicht sogar noch länger. Von dieser zweiten Portion(Juden) haben wir heute dann noch gemacht: ich 17, Müller 15. Punkt 17 Uhr„warfen wir die Kelle weg‘ und gingen zum Abendessen. So wie ich oben nun den heutigen Tag geschildert habe, werden auch die nächsten Tage verlaufen— mit genau demselben Pro- 29


