U wahr. er sind heutigen yde War ıBerhalh gt wor- 1on. Wir ı bereits 185 doch 2000! Es — 0b 90- ge kom- omman- icht, nstleiter htungs- ven. Bi fter be ichst hier ı weitere wald ge zahl vol- r so weil Yorberei- erst wie- ;gen nodı Jeiche I ht meht! und alt sen,&5 is recht gu) t morgel in Münd- Fritz-P0! habe I vtig, je! äft md? . Küssl Meine liebste Mutti! Fürstenberg, d. 21. 11. 41 17,30h Heute hat sich nun aber wirklich der Gipfelpunkt Berliner Desor- ganisation abgespielt. Du hast im Brief Nr. 4 gelesen, daß Dr. Schma- lenbach und Dr. Müller doch noch hierher gekommen sind. Was sagst Du nun, daß sie beide um 11h heute morgen mit sofortiger Parole wie- der nach Berlin zurückberufen wurden! Zunächst mal brachten diese beiden Herren, insbesondere Herr Schmalenbach, rechte Unruhe in die gestern von mir so geordnet begonnene Arbeit. Dies hatte zur Folge, daß die beide bis 11h zusammen nur 22, ich nur 34 Bögen fertig be- kam, wärend ich gestern vormittag allein 56 fertig hatte. Um 11h rief dann Prof. Heyde mich an u. sagte mir, daß die 2 andern sofort nach Bln zurückkommen sollten! Stell Dir dies Fluchen der beiden vor! Mir war es recht, denn ich fühle mich am wohlsten, wenn ich eine von mir selbst ausschließlich organisierte Arbeit vor mir habe. Um 11,30 h hau- ten also die beiden wieder ab— und ich arbeitete allein weiter. Durch die Gastrolle u. die damit verbundenen Hindernisse habe ich heute im ganzen nur 76 Bögen fertig bekommen, wobei ich noch die von Dr. Mül- ler„nachuntersucht“ habe, weil er die Bögen erst alle ausgefüllt, aber die Häftlinge dazu nicht angesehen hatte. Das Wort„nachuntersucht“ hat Dr. Mennecke unter Anführungszeichen gesetzt. Er macht das auch in spä- teren Briefen bei ähnlichen Worten. Er weiß, warum. Mennecke schreibt weiter: ...Sonst war aber die Unterhaltung, insbesondere mit Schmalen- bach, sehr interessant, denn ich habe genaueres über die Dinge der Zu- kunft gehört, besonders auch über die Personalveränderungen in Ha- damar. Übrigens— das habe ich wahrscheinlich bisher vergessen zu schreiben— will Heyde mir den Gorgass als Aushilfsarzt für den Eichberg abgeben; hoffentlich wird’s.— Der heutige Tag verlief im übrigen wieder zufriedenstellend. Um 9,15h waren wir zu Dritt im Lager. Dann folgte zuerst eine gemeinsame Besprechung mit dem Kom- mandanten, die fast 1 Stunde dauerte. Dann ging die Arbeit los. Um 13,00 h aß ich im Kasino mit Dr. Sonntag zu Mittag: Rindfleisch+ Wir- sing+ Kartoffeln. Dann bis 14,30h Spaziergang— und wieder bis 16,30h Arbeit. Um 17,00h nach der Vorstellung der Frau Dr. Sonntag, die seit 3 Jahren Lagerärztin hier ist(1/2 J. verheiratet)— Abendessen: dicke warme Fleischwurst+ Brot+ Tee. Anschließend Heimfahrt in die Stadt. Und jetzt sitze ich hier in einem Cafe am Markt, habe 1 Tasse Kaffee getrunken u. 2 Stücke Kuchen gegessen; jetzt habe ich ein Bier bestellt.— Ich werde nun morgen noch nicht fertig werden,— vielleicht aber auch doch, mal sehen(nachmittags ist im Lager Dienst- ruhe!), es sind noch 100 zu machen, also eine ganze Tagesarbeit! Ich werde also wohl am Montag noch einige Stunden zu tun haben und dann mittags abfahren, um am Abend— nicht in Berlin, sondern viel- leicht irgendwo auf der Strecke nach Weimar bleiben, um am Dienstag 27


