Eckardt-Filme wurden von den alliierten Behörden verboten), vergifteten die Hirne der deutschen Bevölkerung, vor allem der Jugend. Sie machten das deut- sche Volk zu einem willfährigen Werkzeug des Faschismus.
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Nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus bestand eine der wichtigsten Auf- gaben darin, das geistige Leben zu reinigen, die theoretischen Wegbereiter und ideellen Helfer des Hitler-Regimes aus ihren Positionen zu entfernen und das deutsche Volk im Geiste des Humanismus, der Demokratie und des Friedens zu erziehen. Das Potsdamer Abkommen bestimmte daher in seinen„Politischen Grundsätzen”, Abschnitt 7:
„Das Erziehungswesen in Deutschland muß so überwacht werden, daß die nazistischen und militaristischen Lehren völlig entfernt werden und eine ertolg- reiche Entwicklung der demokratischen Ideen möglich gemacht wird.“
Auf dem Gebiet der DDR wurde diese Voraussetzung für eine Erneuerung des Geisteslebens geschaffen und mit aller Konsequenz vor allem das gesamte Bildungswesen entnazifiziert und demokratisiert. Allein aus dem Schuldienst wurden 1945/1946 von 37 000 Lehrern 22 600 ehemalige Mitglieder der NSDAP entlassen. An ihre Stelle traten Gelehrte und Lehrer, die sich ganz in den Dienst des Menschen stellten und die auch in der Nacht des Faschismus den Namen und die Ehre der deutschen Wissenschaft verteidigt hatten. Solche Wissenschaft- ler, wie der Chemiker Prof. Dr. Correns, der heutige Präsident des National- rates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, oder der Medi- ziner Prof. Dr. Brugsch waren und sind Vorbilder der in der DDR heranwach- senden akademischen Generationen.
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Im Widerspruch zu den Beschlüssen der Anti-Hitler-Koalition prägen die gleichen Leute, die bereits zu den theoretischen Stützen des Faschismus zählten, das geistige Gesicht des Bonner Staates. Sie alle sitzen wieder in Amt und Wür- den, beherrschen die Bildung und Erziehung der Jugend und den Apparat der Massenbeeinflussung.
Alle oben genannten und zitierten Nazi-Professoren,-Journalisten und-Auto- ren dürfen wiederum die westdeutsche Jugend in diesem Geiste erziehen, dür- fen die Zeitungen und Bücher mit den gleichen Ideen füllen. Sie haben sich nicht gewandelt. Sie brauchten sich nicht zu ändern, weil der Bonner Staat der Rüstungsmonopole eine Politik betreibt, die wiederum Revanchismus, Anti- kommunismus, nationale Überheblichkeit und Kriegsvorbereitung bedeutet.


