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Braunbuch : Kriegs- und Naziverbrecher in der Bundesrepublik ; Staat, Wirtschaft, Armee, Verwaltung, Justiz, Wissenschaft / Herausgeber: Nationalrat der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland
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273
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lungsleiter beim Kriegsverbrecher K.H.Frank, dem„Reichsprotektor” im faschistisch besetzten Prag.

In dieser Eigenschaft nahm er an allen internen und„militärisch überwach- ten“ Veranstaltungen teil. Zu diesem Kreis hatten u.a. Zutritt:„Reichsprotek- tor“ K.H.Frank, Oberbannführer Zoglmann, SS-Oberführer Stahlecker, füh- rende Mitglieder der Nazi-Kreisleitung, zu der auch das heutige Vorstands- mitglied des„Witikobundes“ und ehemaliger Kreisleiter der, NSDAP in Prag, Konstantin Höss, gehörte.

Die von Zoglmann selbst oder zusammen mit anderen Nazi-Größen heraus- gegebenen Schriften zur„politischen Bildung” der HJ weisen ihn als einen fana- tischen Anhänger des faschistischen Systems aus. In seinem Buch„Jugend er- lebt Deutschland“ schrieb er u.a.:„Deutschland lebt in den marschierenden Kolonnen der SA und im Gleichschitt der jungen Wehrmacht.“ Und an anderer Stelle:„Ein Glaube ist es, der sie eint. Ein Wille, der sie beseelt. Eine Fahne, hinter der sie marschieren. Ein Führer, dem sie sich verschworen.“

In einem Brief an den Kriegsverbrecher Frank vom 20. Januar 1940 bat Zogl- mann um die Aufnahme in die SS mit einem seiner Position entsprechenden Dienstgrad. Er bezog sich dabei auf eine Unterredung mit Himmler, die er am 12. Januar 1940 in Berlin hatte. Zoglmann erhielt als Auszeichnung für seine Mitwirkung an der Okkupation der CSR das„Goldene Ehrenzeichen der HJ“. Seit 1943 gehörte Zoglmann der Waffen-SS an.

HENKER DES SLOWAKISCHEN VOLKES

Geschäftsführer des„Witikobundes“, der faschistischen Propagandazentrale der „Sudetendeutschen Landsmannschaft“, Mitglied im„Sudetendeutschen Rat“ und Mitglied der„Bundesversammlung“ der von Minister Seebohm geführten „Sudetendeutschen Landsmannschaft“

Unter den schwerbelasteten Nazi- und Kriegsverbrechern, die die„Sudeten- deutsche Landsmannschaft“ durchsetzen, ragt Karmasin mit seinen grauen- haften Verbrechen gegen das slowakische Volk besonders hervor. Im Jahre 1926 ging er als Funktionär des extremnationalistischen„Deutschen Kultur- bundes“ in die Slowakei, um die dort lebenden deutschen Minderheiten natio- nalistisch zu beeinflussen und sie in die staatsfeindliche Tätigkeit gegen die ESR einzubeziehen. Seit dieser Zeit war er auch mit dem Kriegsverbrecher Hen- lein befreundet, der ihn am 15. Oktober 1937 zu seinem Stellvertreter in der sudetendeutschen Nazi-Partei und zum Beauftragten für die Slowakei ernannte. Nachdem die deutschen Faschisten die CSR okkupiert hatten, gaben sie der