Druckschrift 
Faschismus - Getto - Massenmord : Dokumentation über Ausrottung und Widerstand der Juden in Polen während des Zweiten Weltkrieges / herausgegeben vom Jüdischen Historischen Institut Warschau. Ausgewählt, bearbeitet und eingeleitet von Tatiana Berenstein, Artur Eisenbach, Bernard Mark und Adam Rutkowski
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3, März 1941. Krakau(Kraköw). Verordnung des Gouverneurs des Distrikts Krakau, Wächter, über die Bildung eines Gettos in Krakau. 12. März 1941. Krakau(Kraköw). Vermerk des Vorstandes der Jüdischen Sozialen

Selbsthilfe in Krakau über die Deportation von 10000 Juden aus Lublın.

Anordnung zur Aussiedlung von Juden aus Krakau

31. März 1941, Lublin. Aktenvermerk über die am 31. März 1941 beim Gouverneur des Distrikts Lublin, Zörner, erfolgte Besprechung zur Frage der Deportation von 15000

Juden aus Lublin.

31. März 1941, Kielce.- Verordnung des Stadthauptmanns in Kielce, Drechsel, über die Errichtung eines Gettos in Kielce.

Leslau(Wloclawek). Wache vor dem Getto.

11. Juni 1941, Lublin. Schreiben des Kreishauptmanns Lublin-Land, Ziegenmayer, an

die Abteilung Wirtschaft im Amt des Chefs des Distrikts Lublin über Zuteilung on

Materialien für den Gettobau.

l. August 1941, Opatöw. Auszüge aus dem Juli-Bericht des Kreishauptmanns in Opatöw, Ritter, über dic Einrichtung von Gettos in Ostrowiec und Opatöw. 18. September 1941, Warschau(Warszawa). Rundschreiben des Kommissars des

jüdischen Wohnbezirks in Warschau, H. Auerswald, betre fis Verkleinerung und strengerer Isolierung des Warschauer Gettos.

15. Oktober 1941, Warschau(Warszawa). Verordnung des Generalgouverneurs Frank, in der den Juden unter Todesstrafe verboten wird, die ihnen zugewiesenen Wohnbezirke

zu verlassen.

17.November 1941, Warschau(Warszawa). Bekanntmachung des Kommissars des jüdischen Wohnbezirks in Warschau, Auerswald, über die Erschießung von Juden wegen Verlassens des Gettos.

9. Januar 1942, Warschau(Warszawa). Schreiben des Kommissars des jüdischen Wohnbezirks in Warschau, Auerswald, an die Kreishauptleute des Distrikts Warschau über Erschießungen derjenigen Juden, die das Getto verlassen.

17. Januar 1942, Warschau(Warszawa). Rundschreiben des Leiters der Abteilung

Innere Verwaltung im Amt des Gouverneurs des Distrikts Warschau an die Stadt- und Kreishauptleute über die Methoden der Erfassung von Juden, die sich außerhalb des Gettos verbergen.

3ekanntmachung des Kreishauptmanns von Grojec.

+. Februar 1942, Siedlce.- Auszüge aus dem Januar-Bericht des Kreishauptmanns ın Siedlce, Seemann, über Erschießungen von Juden, die das Getto verlassen haben.

Siedlce. Ein außerhalb des Gettos ergriflener jüdischer Knabe vor der Erschießung.

8. April 1942, Tomaschow(Tomaszöw-Mazowiecki). Auszug aus dem März-Bericht des Kreishauptmanns in Tomaschow Mazowiecki über Erschießungen von Juden, dic

das Getto zu verlassen beabsichtigten. Im Warschauer Getto. Sammelpunkt für flüchtige Gettobewohner.

7. Mai 1942, Radom.- Eine Jüdin, Ita Bryt, wird vom Sondergericht in Krakau wegen

Verlassens des Gettos zum Tode verurteilt.

Die Begnadigung wird nicht befürwortet.