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bande. Ist es verwunderlich, wenn die Jugendlichen, die Schmähungen und Drohungen gegen die Juden an die Synagogen schreiben, ebenso unwissend wie aufgehetzt sind? Müssen sie die Ausrottung der Juden nicht als Heldentat empfinden, wenn der Bundestag beschließt, daß Orden und Ehrenzeichen, die von den Faschisten verliehen wurden, getragen werden dürfen, ohne daß jemand fragt, wofür sie verliehen wurden? Der zum Tode verurteilte, in üblicher Manier längst begnadigte SS-General Meyer brüstete sich auf einem Treffen der Waffen-SS(jawohl, das gibt es: Tausende dieser vierschrötigen Totschläger versammeln sich regelmäßig, und Bonner Minister und Ab- geordnete des Bundestages sind ihre„‚Ehrengäste‘‘), daß die Ziele der Bundes- regierung sich mit den Zielen der Waffen-SS decken.
Die überwältigende Mehrheit des deutschen Volkes will keinen Faschismus, lehnt den Antisemitismus ab. Diese Veränderung im Denken ist überaus wert- voll und zukunftweisend. Aber wie die jüngsten antijüdischen Ausschreitungen in der Bundesrepublik erschütternd offenbart haben, reicht das Dagegensein nicht aus, den Neofaschismus zu verhindern. Die Bevölkerung Westdeutsch- lands muß jede Spur faschistischer Tendenzen rücksichtslos bekämpfen, das Erziehungswesen gründlich demokratisieren, die zum Faschismus drängenden Kräfte entmachten. Dann wird der Schwur der Antifaschisten in den Konzen- trationslagern, der glühende Wunsch der jüdischen Kämpfer Gewißheit: Schön wird die Welt und friedvoll sein.
Februar 1960 Der Verlag
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