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uns geschlossen hatten, ging es nach Ausch- witz, fast eine Stunde lang. So lange brauchten wir für die drei Kilometer, denn wir waren schwer bepackt, mit den Decken, die wir uns umgeschnallt hatten, mit Brot, das wir eilig zusammengerafft und aus den Magazinen her- ausgeholt hatten und mit unserer dürftigen Ha- be, die auf dem Buckel schwerer wog als in der Stunde des Gebrauchs. Viele von uns, die nach der Ankunft vom Zug aus sofort nach Bir- kenau weitergeschickt oder direkt bis Birkenau expediert worden waren, sahen Auschwitz an jenem Tag zum ersten Mal. Es mutet wie ein Treppenwitz an,daß ich diesen Ort, bei dessen Namensnennung mir noch heute das Blut in den Adern stockt, wie ein faszinierendes Bühnen- bild in Erinnerung habe. Vielleicht mag das Gefühl, daß wir trotz der ungünstigen Aussich- ten lebend aus dem Konzentrationslager heraus- gekommen waren und den Ort für immer verlas- sen würden, vielleicht mag die neu keimende Hoffnung auf Befreiung(die so wenig am Plat- ze war),den letzten Eindruck verklärt haben, oder Auschwitz war in jener Nacht wirklich be- rückend schön. Der Mond überstrahlte alles mit gleißendem Licht. Die hohen Steinhäuser, die uns nach den flachen Baracken riesenhaft er- schienen, ragten übermächtig gen Himmel, durchschnitten mit ihren Dächern in scharfen
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