mit Freude— das allabendliche Lichtverbot im Lager, das uns bestätigte, daß wir in Gefah- zenzone] gerückt waren. Das einzige, was wir nicht wußten, war, wie das Abenteuer für uns im Konzentrationslager ausgehen würde, Oft war davon gemunkelt worden, daß das Lager im letzten Moment von den Deutschen mit Bom- ben belegt würde, um alleSpuren zu verwischen und alle Zeugen zu vernichten; dieses Gerücht hatte viel Wahrscheinlichkeit für sich. Kein Wunder, daß wir alle mit ungeheurer Spannung geladen waren,
Am 17. Januar schien die Welt völlig aus den Angeln zu gehen. Die Lagerleitung lud die Häftlinge von Birkenau zum Kabarett nach Bres- zinke ein. Wir trauten unseren Ohren nicht, In den letzten Wochen hatte man wohl etwas von Kinovorstellungen für die Häftlinge im Männer- lager in Auschwitz gehört, aber Kabarett in Breszinke war doch noch etwas anderes. Dort, wo noch zwei Monate vorher das grausigste Schauspiel der Welt mit einem Feuerwerk von Menschenleibern aufgeführt worden war, wurde jetzt Tanz, Musik und Modenschau geboten, Wer von den Häftlingen wollte, durfte gehen, in geschlossenem Zug unter Aufsicht der SS. (Seltsamerweise kamen wir nicht auf die Idee, daß man uns dort vergasen könnte ,)
Die nächste Überraschung blieb nicht lange
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