Krematoriums vor. Die Spanier greifen unter Führung der Stoßgruppe den Gegner in dem Wachthäuschen am Eingang an und öffnen das Tor. Ihnen folgen die Fran- zosen, Deutschen und Österreicher, sie dringen durch das Tor, bilden eine Kette und verlegen den SS-Leuten den Weg zu den Kleiderkammern und der Garage. Alle übrigen Kampfgruppen laufen zum Waffenlager, bewaffnen sich und nehmen sofort den Kampf mit der Garnison auf; dabei lösen sie die Spanier, Franzosen, Deutschen und Österreicher ab. Gleichzeitig ergreifen unsere Bevollmächtigten Besitz von den Wagen in der Garage und fahren mit dem Auftrag los, sich um jeden Preis bis zu den Truppen der Verbündeten durchzu- schlagen und Hilfe zu erbitten. Wir setzen den Kampf mit den vereinten Kräften aller Gruppen fort, drängen die SS-Leute aus dem äußeren Sperrgebiet und bringen alle Kranken aus dem Lazarett und das Sanitäts- personal in den Schutz der Lagermauern. Dann be- ziehen wir eine Igelstellung.,Das ist unser Plan.“ „Das ist unser Plan“, wiederhole ich auf deutsch. Iwan Michailowitsch wischt sich mit dem Ärmel über das feuchte Gesicht. Seine Finger zittern.
„Hat jemand Fragen an den Oberst?“ sagt Heinrich. Es werden eine Menge Fragen gestellt. Iwan Michai- lowitsch gibt schnell und ausführlich Antwort. Ich komme kaum mit dem Übersetzen mit.
Immer stärker werde ich von Begeisterung und Stolz
ergriffen. Da sieht man, was Kommunisten sogar im Todeslager vollbringen können!
Nachdem die Sekretäre der nationalen Komitees kurze Mitteilungen gemacht haben, wird der Beschluß an- genommen, alle Kampfgruppen im Rang von Batail- lonen zu einer einzigen internationalen Brigade zu- sammenzufassen. Zum Kommandeur der Brigade wird
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