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De
Bemerkung ein:
„Über die Zahl der in Dachau verstorbenen Inhaftierten gehen die An- sichten weit auseinander. Offiziell wurde vom Lagerbüro aus angegeben:
In den Jahren 1940-1945 starben:
1940 1941 1942 1943 1944 1945
Nach Ansicht der Häftlinge, die in den Büros angestellt waren, müssen die offiziellen Ziffern verdreifacht werden. Die meisten Kameraden starben näm- lich nicht im Lager von Dachau selbst, sondern während der Transporte und in anderen Konzentrationslagern, wohin sie verbracht worden waren.“
Im einzelnen darf zu diesen Zahlen Goldschmitts noch bemerkt werden:
15913 2576 2470 1 102 4794 E78)
14 176
Pfarrer Goldschmitt leitet seine Totenliste(S. 13) mit der resignierten
a) Sie schließen nicht die Todesfälle von 1933-1939 ein.
b) Die für 1945 genannten offiziellen Zahlen von 1719 ergänzt er im An- schluß an seinen Bericht über das furchtbare Sterben der Typhuskranken folgendermaßen($. 154):„Dank meiner Beziehungen zu den Büros kann
ich die genaue Zahl der Toten feststellen. Es starben:
im Monat
Januar genau Februar März
April
Dies ergäbe zusammen
„Die Verbrennungsanstalt vermochte nicht mehr alle Leichen einzuschüren. In vier Massengräbern ließ der lothringische Capo des Bestattungskomman- dos, Schmitt Heinrich, 3350 Leichen verscharren. Das Dachauer Lager bot
damals ein Bild des Grauens.“ Dem fügt er S. 161 noch hinzu:
„Am 15. Mai beträgt die Zahl der Kranken im Lazarett Nr.1: 386 Kranke, im Lazarett 2: 3804 Kranke. Leider starben viele Leidensbrüder. Vom 1. bis 15. Mai forderte der Tod das Leben von 1433 Kameraden.“
2 888 3.972 3 668 2 625
27.329


