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einem kalten Aprilmorgen zwei erschlagene politische Gefangene(es waren zosen, die zur KdF-Gruppe Hamburg gehörten) auf den Misthaufen warf.
Zu einer Zeit, als sich einige Exporteure und Beamte 5 Minuten vor 12 entschlossen,
aus dem Naziomnibus auszusteigen, um eine Rückfahrkarte bei den westlichen Alll-
ierien einzuhandeln, als tausende Hamburger Freiheitskämpfer als Staatsfeinde y u nlen waren, verhandelte das amtliche Deutschland um eine ‚„ehrenvolle Kapi-| ulation‘'. f
Heinz Schmitz-op der Beck
Fran-
Wir haben im Lager gelernt, was’späterhin zu tun wäre. Jeden Tag waren wir auf das Nichts{ h gestellt. Für jeden Tag war gewissermaßen die Atombombe bereitet; und dennoch dachten wir CR% j 2; #
an eine neue Welt, denn in der!alten hätten wir es selbst in Gedanken nicht mehr ausgehalten.
Auch das haben wir im Lager!gelernt: Alle großen Wandlungen lagen(liegen) nicht um uns= herum sondern in uns. Alle Entscheidungen fielen nicht draußen, sondern in unserem Innern. a Das gilt auch für das Heute. Y Herbert Biank, Fi
NN I o® I:
So dachten sie sich das Ende...| 14. April 1945 e
An die Lagerkommandanten von Dachau und Flossenbürg
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Die’ Übergabe kommt nicht in Frage. Das Lager ist sofort zu evakuieren. 4 Kein Häftling darf lebendig in die Hände des Feindes fallen. 2
Heinrich Himmler


