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Absicht,
Unter den politischen Häftlingen befand sich auch eine größere Anzahl jüdischer Mädchen und Frauen. Die Hitlerpartei hatte seit ihrem Bestehen eine wüste, zügellose Hetze gegen die Juden betrieben. Nach ihrem Programm waren die Juden in Deutschland als lästige Fremde zu behandeln und sollten ganz vertrieben wer- den, sobald die Nationalsozialisten die Macht in Hän- den hätten.
Als Hitler 1933 an die Macht kam, wurde die Hetze gegen die deutschen Juden immer brutaler. 1938 ließ er regelrechte Judenpogrome inszenieren. Überall wurden jüdische Geschäfte zerstört und geplündert. Die Synagogen gingen in Flammen auf. Die jüdische Bevölkerung wurde gezwungen, eine kollektive Geld- strafe von einer Milliarde Mark an die Hitlerregierung zu zahlen. Sie erhielt für bestimmte Stunden des Tages Ausgehverbot, und in den öffentlichen Lokalen erschienen Plakate, die den Juden den Zutritt ver- boten. Jüdische Kinder, Frauen und Mädchen sowie Männer wurden gezwungen, auf der Brust einen gel- ben Stern zu tragen, der sie als Ausgestoßene kennt- lich machte. Sie waren praktisch vogelfrei. Viele Juden kamen bei den Pogromen ums Leben. Zehntausende wurden von der Gestapo verhaftet, schwer gefoltert und dann in die Konzentrationslager geschickt, bis ein paar Jahre später die„Endlösung der Juden- frage“ von Hitler in Angriff genommen wurde. Das hieß: systematische, fabrikmäßige Ausrottung des jüdischen Volkes. Sechs Millionen kamen in den Gas- kammern von Auschwitz, Lublin, Bergen-Belsen, Ra- vensbrück und anderen Massenvernichtungsstätten um. Nachdem die Häftlinge aus dem KZ Lichtenburg nach Ravensbrück verlegt worden waren, füllte sich das Lager rasch. Fast täglich trafen Transporte mit neuen politischen Gefangenen und mit Kriminellen ein. Sie bezogen vierzehn Wohnbaracken.
Alle trugen die gleichen grau- und blaugestreiften
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