derttausende antifaschistischer Widerstandskämpfer aus Deutschland und den von Hitler überfallenen europäischen Ländern sollten hier an Hunger, an Mißhandlungen und in den Gaskammern zugrunde gehen.
Eine dieser zahllosen modernen Folterkammern des faschistischen Deutschlands war das Konzentrations- lager für Frauen in Ravensbrück bei Fürstenberg in Mecklenburg.
DIE ENTSI’EBRFHUNG DES FRAUENKONZENTRATIONS- LAGERS RAVENSBRÜCK
Im Spätherkst des Jahres 1938 rollte Lastwagen auf Lastwagen aus dem Tor des berüchtigten Konzentra- tionslagers Sachsenhausen bei Oranienburg. 500 blasse, ausgehungerte Männer, in der grau-blau gestreiften dünnen Häftlingskleidung, frierend und sich eng an- einanderdrückend, wurden über Gransee nach Fürsten- berg an der Havel transportiert, eine der vielen klei- nen Städte der mecklenburgischen Seenplatte.
In rasender Fahrt durchfuhr die Wagenkolonne die engen Straßen, ließ den Marktplatz mit der Kirche hinter sich und fuhr die breite Chaussee nach Neu- strelitz hinunter, bis der Weg an den letzten Häusern Fürstenbergs nach rechts abbog. Die Männer konnten hinter den fest verschlossenen Planen nicht sehen, daß sie an einigen verloren dastehenden Bauernhäuschen vorbeifuhren. Sie wußten nicht, daß sie in Ravens- brück angekommen waren, einem winzigen Ort, der bald in der ganzen Welt eine traurige Berühmtheit erhalten sollte. Die Gefangenen fühlten nur an dem immer heftiger werdenden Schwanken und Stoßen ihrer Wagen, daß sie sich auf einem unwegsamen
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