das Rnattern und Bellen der Motore, Befehle, Schnau⸗ ben der Pferde, ferne und nahe Rufe und in der Weite einzelne peitschende Schüsse: die ewig gleichen Geräusche die ses großen Vormarschs sind wieder in unseren Ohren. inter uns bleibt der Wirbel eines heißen Rampftages, vor uns aber steht immer noch der Feind. Also weiter! Die Glieder schmerzen, die Augen brennen, die Kehlen sind heiser und trocken. Den Blick nach vorn gerichtet.
Links im Straßengraben kommt uns ein Trupp Kame⸗ raden entgegen, ein Spähtrupp direkt aus der feindlichen Ninie. Seltsam regungslos verharrt der Trupp am Sang. wir sehen die Helme, die Gesichter, harte männliche Ge⸗ sichter, die Hande sind fest um die Gewehre gespannt. Ploͤtz⸗ lich gehen wir mit klopfenden Herzen auf die Gruppe zu. Blaß und spitz sind die Gesichter der Rameraden, ihre
Sände regen sich immer noch nicht. Mit einem Schritt
Abstand, leicht nach vorn gebückt, lehnen die Männer hintereinander. Der Stahlhelm überschattet tote Augen.
Unbekannter Spähtrupp vom Feind zurück! Fünfzig Schritte von uns entfernt hat sie der Scharfschůtze Tod ereilt. Der Mund verschweigt nun, was die Augen er⸗ spähten. Niemand hat in der Nacht ihren letzten Ruf ge⸗ hort. War es ein Fluch, ein Stöhnen, oder der Gruß an eine Frau, ein Madchen in der Heimat? Oder die Meldung: Achtung, Kameraden! Starke feindliche Kräfte im Dorf!
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