ein Ziel. Der Offizier neben ihm deutete auf eine Karte, dann war der Wagen schon wieder in einer Staubwolke
verschwunden.
Schwere Tage kommen, mit Gefechten und Hinge⸗ kauertsein, mit quälendem warten und dann wieder mit hastigem Losbrechen und Marschieren. Der Feind darf sich nicht festsetzen. Die Front muß in Bewegung bleiben. Eine einfache strategische Uberlegung, aber vom letzten mann in die sem Vormarsch begriffen. Vom General bis zum Pferdepfleger spannt sich die stählerne Brücke un seres gemein samen wollens, uber die das Kriegsgeschick rollt.
Die Front ist in Bewegung. Wie eine Flut von Stahl und Eisen, von soldatischer Kraft und männlicher Sin gabe quillt das Seer dem Gegner nach und zielt an seiner Schlagader, dem Weich selstrom, entlang direkt auf das Serz zu. Bergauf und bergab, Tag und Nacht marschie · ren wir. Unser Nopf lehnt sich an den staubbedeckten Sang im Straßengraben auf eine Sandvoll Stroh, gegen ein Wagenrad, eine geborstene Hauswand. Dann reißt uns der Befehl wieder hoch:„§ertigmachen“ Und dann:„Weiter!“
wir überfluten die Straßen, Wege und Felder, un⸗ aufhaltsam, unerbittlich und entschlossen. Es darf kein Halten mehr geben.


