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Vormarsch im September : Infanterie im Polenfeldzug / Justus Ehrhardt. [Künstler. Ausgestaltung: J. Nordmann]
Entstehung
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er daheim zwischen den Äckern entlangführt, mit aus · gefahrenen Radspuren, mit körnig rieselndem Sand, mit Löchern und Hügeln, Bergen und Tälern nahm uns auf. Tief wühlten sich die Räder ein. Den Pferden rann der Schweiß in Bächen über die zuckenden und bebenden Flanken.

Wir marschierten in auseinandergezogenen Reihen, wir marschierten nicht: wir setzten müde und durstend, hungrig und mit brennenden, schmerzenden Augen vor uns hinstarrend, einen Fuß vor den anderen. Ein kurzer Ruf, ein Aufstöhnen, ein Fluch, Pferde schnauben, das Knarren des Geschirrs, wir tappten geradeaus. An ver⸗ lassenen Bauernhöfen vorbei, durch Felder, Wälder und an Wiesen vorüber. In der Ferne wummerte die Artille⸗ rie, manchmal drang ein heller, peitschender Knall aus der gleißenden Sonnenhelle. Der Staub drang ins Ge⸗ hör, in die Augen, verstopfte die Poren und lähmte zu⸗ letzt auch das Denken.

Links hinter dem Gehöft steht unser General!

Die Meldung kam von vorn, lief die Reihen entlang. Was war uns schon ein General in diesen Tagen, in denen um das Schicksal ganzer Völker gerungen wurde! Aber unversehens formierten wir uns zur Grdnung, rückten Noppel, Patronentaschen und Gewehr zurecht und zerrten die Gasmaske in die richtige Lage. Saß

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