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loͤcher an. Weiter, weiter, zur nächsten Straßenecke. Der Stahlhelm rutscht zur Seite, hart schlägt das Ge⸗ wehr gegen die Hüfte, die Gasmaske klappert höͤhnisch. Atemlos taste ich um die Ecke über einen Berg von Schutt und verkohlten Balken. Die Meldung! Krach, krach, weitergerannt. Das Serz schlägt einen tollen Wirbel, pfeifend geht der Atem. Stehenbleiben, horchen. Ganz nahe flüstern irgendwo Stimmen. Zögernde, schlei— chende Schritte. Das Gewehr von der Schulter, den Sicherungsflügel herum:„Salt, wer da?“
Knatternd biegt in diesem Augenblick ein Motorrad aus der Seitenstraße.„Wo liegt der Regimentsstab?“— „Los, komm!“ Im raschen Anfahren klettere ich in den Beiwagen, fliege in die Söhe, werde schmerzhaft zurück geworfen, in wilder Fahrt springt das Motorrad über die Trümmer, jagt summend und knatternd durch die tote Stadt. Ein großer Platz breitet sich aus mit dunkel wartenden Wagen. Abgeblendete Lichter, Motorenlärm, eine Gruppe Offiziere vor einem Saus. Ich falle aus dem Wagen, schlage die Hacken zusammen:„Meldung vom zweiten Bataillon!“
Im weißen, schmalen Strahl einer Taschenlampe liest der Offizier die Meldung, winkt mit der Sand und gibt nach rückwärts einen Befehl. Ich bin entlassen, mein Befehl ist ausgeführt. Immer noch ohne Atem
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