und Hämmer vervielfältigt sich. Sind wir nicht tod— müde? Wir taumeln, ein Befehl und das harte Muß reißen uns immer wieder zusammen. Der Zug rangiert
an uns vorüber und wächst mit jedem Stoß. Und immer noch kommen neue Fahrzeuge heran, alle Hände müssen zupacken. Die Pferde sträuben sich gegen die Dunkelheit ihrer Wagen, sie müssen mit rauher Gewalt an ihren Platz gebracht werden.
Dann stolpern wir über Schwellen und geraten in der undurchdringlichen Einsternis fast unter die Wagen. Da schlägt aus weiter Ferne wieder die Trommel an, leise und verhalten, dann voller und härter, da ist der Wirbel schon über uns. Ein Transportzug jagt neben uns vorbei. Schemenhaft sind Gesichter, Fahrzeuge und Maschinen zu erkennen, und da steigt ein brausender Ruf aus der Nacht herauf, die Männer erkennen sich, und der Strom reißt sie zueinander, sie rufen sich an, und es klingt wie ein vieltausendstimmiges Ja. Mit einem Schlag sind wir hellwach. Das große Geschehen nimmt uns mit sich fort, jetzt sind wir ihm bedingungs⸗ los verfallen. Was hinter uns liegt, ist nie gewesen. Wir stoßen vom sicheren Land ab und treiben der Un⸗ gewißheit entgegen. Niemand denkt an Gefahr und Tod, nur: Wir sind dabei! Wir gehören dazu!
Ganz langsam fallt ein Gewitterregen aus der Finster⸗
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