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II/D Biographien— III/E Lithographien, Zeichnungen, Radierungen, Karikaturen
B 4. Hans Jörg Schmitthenner: Ein jeder von uns.
Ein Schauspiel, vielleicht nur eine Studie, die in tiefer Eindringlichkeit das Schicksal eines Arztes zeigt, der wider Willen zum Kommandanten eines ‘ Kriegsgefangenenlagers gemacht wird. Durch Befehl der SS, das Lager vor dem - Einmarsch der alliierten Truppen zu Jliquidieren, in den Konflikt zwischen Gehorsam und Menschlichkeit getrieben, opfert er sich ohne Zögern für die Menschlichkeit auf. Zweifellos mit das wertvollste Schauspiel aus der Wider- standsbewegung.
5. Bruno Schönlank: Fiebernde Zeit. Sprechchöre und Kantaten. Arbon(Schweiz) 1935: Ge- nossenschaftsdruckerei.
6. Günther Weisenborn: Die Illegalen. Berlin 1946: Aufbau-Verlag GmbH, Berlin W 8. 1. bis 10. Tausend. 92 S.
Ein Drama, das vom Kampf einer kleinen Widerstandsgruppe handelt. Weisen- born versteht es, seine„Helden ohne Heroik” hier sichtbar zu machen, ebenso aber auch mit feinen Strichen den Teufel in der Gestalt der Gestapo. Ohne ein Folterinstrument zu zeigen, ohne einen einzigen Schlag austeilen zu lassen, sprüht hier das Satanische in einer kleinen Szene auf, als die Gestapo den standhaft leugnenden Widerstandskämpfer von seiner siebenjährigen Tochter identifizieren läßt: Eine herzzerreißende Szene.'
7. Franz Werfel: Jakobowski und der Oberst. Ein Schauspiel aus der Zeit der Besetzung Paris 1940 durch die Nazitruppen.
8. Carl Zuckmayer: Des Teufels General. Stockholm 1946: Berman-Fischer Verlag. Ein Schauspiel, das ab Ende 1947 als eines der wirksamsten Dramen aus der Widerstandsbewegung nunmehr auch über die deutschen Bühnen geht
D. Biographien. 1. Adam Kuckhoff zum Gedenken.(Siehe I11/B/1)
2. Der Bischof von Münster.(Graf Galen.)(Siehe|/B/d/3)
3. Gördelers politisches Testament.(Lebensbild und Lebensprogramm.)(Siehe I/B/e/14) 4. Kurt Huber zum Gedächtnis.(Geschwister Scholl-Kreis.)(Siehe 1/B/b/l)
5. Thomas Mann 1933—1945. Vom deutschen Humanisten zum amerikanischen Weltbürger. (Siehe 1/B/k/9) 6. Pater Rupert Mayer$. J.:(Siehe 1/B/c/26)
7: Prof, Hugo Meier-Thurs. Von Walter Funder, Hamburg 1946. Leben und Werk des ehem. Professor der Hamburger Landeskunstschule, der von der Gestapo zu Tode geprügelt wurde.
“8. Porträts. Von Alfred Kantorowicz. Berlin 1947, Chronos-Verlag GmbH.
Menschen aus der Widerstandsbewegung werden gezeichnet, Carl v.. Ossietzky, Heinrich Mann u. a.
E. Lithogaphien, Zeichnungen, Radierungen, Karikaturen.
1. Richard Grune: Passion des 20. Jahrhunderts. Hamburg 1947: Hans A. Keune-Verlag. 10 Reproduktionen nach Lithographien, in dem sich das neunjährige Lager- Erleben spiegelt. Geleitwort von Richard Blunck.
2. Joseph Joos: Leben auf Widerruf.(Siehe 11/B/51) Mit Holzschnitten aus der Folge„Passion“(Bilder der Gefangenschaft) von Carl Rabus.
3. Harald Pickert: Pesibeulen Europas. St. Anton/Arlberg 1946: Selbstverlag. Bilderserie eines Malers, der in Dachau inhaftiert war, über Haft und Wider- stand.
4.$. Wiesenthal: KZ Mauthausen.(Siehe 11/B/79)
5. Horst Wagner: Hitler, wie ihn die Welt sah. 125. Karikaturen aus ausländischen Zeitungen.
6. Hans Peter Woile: Karikaturen. Reutlingen 1947: Verlag„Die Zukunft”. 528.
Glossen und Karikaturen über Aussprüche führender Nazis. 7. Denes v. Szebeny und Knuth-Sibelis: Adolf in Walhall.(Siehe|11/B/31)
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