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Widerstandsliteratur : ein Querschnitt durch die Literatur über die Verfolgungen und den Widerstand im Dritten Reich / von Franz Ahrens
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II/B Einzelne Lager und Haftanstalten

Benedikt Kautzky: Teufel und Verdammte. Erfahrungen und Erkenntnisse aus sieben Jahren in deutschen Konzentrationslagern. Zürich 1946. Büchergilde Gutenberg. 328 S. * Versuch, das Wesen des KZ an Hand der Beispiele Dachau, Auschwitz und Buchenwald darzulegen. Ein hohes Lied der Solidarität.}

5. Internationales Komitee:KL Bu. Bericht des Internationalen Lagerkomitees. Weimar 1946: . Thüringer Volksverlag GmbH. 174. Der offizielle Bericht des Internationalen Lagerkomitees, dem Vertreter aller E Widerstandsgruppen der verschiedenen Nationalitäten angehörten, über das Lager Buchenwald, seinen Aufbau, seine Entwicklung und Selbstbefreiung. Mit Tabellen und vielen Zahlenangaben.

6. Prof. Dr. A. Wolff-Eisner: Über Mangelerkrankungen auf Grund von Beobachtungen im Konzentrationslager Theresienstadt. Würzburg 1947: Lothar Sauer-Morhard Verlags}. bis 5. Tausend: 528.

Streng wissenschaftliche Abhandlung des aus Theresienstadt befreiten Arztes über die Gesundheitsverhältnisse und die spezifischen Lagerkrankheiten sowie | die für die Wissenschaft bedeutsamen Lehren daraus. Der Verfasser war 1943 | Konsiliarius des größten Lagerkrankenhauses und ist heute Professor für innere

Medizin an der Universität München. Mit Todesstatistiken.

| 7. Diderich Seip: Statistik über die Landesverräter, Oslo.

| 8. Jan Hajäman: The Brown Beast.(engl.) The Concentration Camp Europe under the Rule of Hitler 1948 Orbis, Praha, CSR Mit einem Vorwort von Jan Masaryk.

Unter Zuhilfenahme amtlicher tschechoslowakischer Dokumente wird der Kampf des tschechoslowakischen Volkes, sein Leben im Dritten Reich dargestellt.

-B. Einzelne Lager und Haftanstalten.

Alderney:

1. Willi Kreuzberg: Schutzhäftlinge erleben die Invasion. Weimar 1946: Thüringer Volks- verlag GmbH. 30./ Persönliche Erlebnisschilderung über Evakuierung(anläßlich der Invasion) der Ersten Baubrigade West, von der englischen Kanalinsel Alderny, wohin sie im Sommer 1942 vom KL Sachsenhausen deportiert war.

Auschwitz: J

R| 2: Konzentrationslager Auschwitz. Wien 1946: Sternverlag, Wien 9, Spitalgasse 31. 406. Tatsachenbericht mit Bilddokumenten und erschütternden Schilderungen über Frauen und Kinder im KZ, aber der Solidarität.

3.E. de Wind: Endstation Auschwitz(holländisch). Amsterdam 1946: Verlag Republiek der Letteren. 195 S. i g

Erlebnisbericht, im Anhang: Bericht der UdSSR-Untersuchungskommission.

3 4. CR ER ranhe Ein Psychologe erlebt das KZ. Wien 1946: Verlag für Jugend und Volk, mbH. ö Es ist hier nicht die Rede vom Leiden und Sterben der großen Helden und Märtyrer, vielmehr von den ‚kleinen Opfern und vom ‚kleinen' Tod der großen Massen so umreißt Frankl selbst den Rahmen seines Büchleins. Durch die unbestechliche Brille des Psychologen werden die Einwirkungen des Lager- lebens nach drei Phasag hin beobadtet: 1. Der Schock der Aufnahme ins Lager, 2. Das eigentliche Lagerleben, 3. Die Zeit nach der Entlassung. Außerordent- lich wertvolle Studie.(Übrigens psychologisch sehr interessante Umschlagzeich- nung von Leo Friedrich: Brille liegt in Wasserpfütze vor dem Stacheldrahtzaun.)

5. Siegfried van den Bergh: Deportaties(holl.). Bussum: Vitg. Mij. C: A. J. van Dishoeck c.v2.,80S

Leidensweg der holländischen jüdischen Deportierten durch mehrere Lager. \ 6. Auschwitz: Herausgegeben vom Niederländischen Roten Kreuz. Gravenhage 1947:

Druckerei Kinsbergen MNieuwe Spiegelstraat 60, Amsterdam C. 205. 1. Teil: Das Toten- buch von Auschwitz. E

Statistiken über die Toten an Hand.der offiziellen(nazideutschen Sterbebücher des Standesamtes Auschwitz sowie holländischer Zeugenaussagen.

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